Rindfleischpreise stürzen erneut ab – Landwirte kämpfen mit sinkenden Erlösen
Gisbert HuhnRindfleischpreise stürzen erneut ab – Landwirte kämpfen mit sinkenden Erlösen
Rindfleischpreise fallen zum zweiten Mal in Folge
Die Preise für Schlachtrinder sind in der zweiten Woche in Folge gesunken. Landwirte erhalten aufgrund des Marktdrucks in allen Kategorien niedrigere Erlöse. Der Rückgang folgt auf schwache Fleischverkäufe und eine nachlassende Nachfrage der Metzger.
Die Verbandsnotierungen für Jungbullen sind in allen Klassen gefallen. Klasse U3 liegt nun bei 6,85 Euro pro Kilogramm Lebendgewicht, R3 bei 6,80 Euro und O3 bei 6,62 Euro. Auch bei Kühen gab es Preiskürzungen: O3 wird mit 6,15 Euro gehandelt, R3 mit 6,20 Euro.
Färsen der Klasse R3 bringen es auf 6,50 Euro pro Kilogramm Lebendgewicht. Die Preissenkungen betreffen sämtliche Kategorien – einheitlich um 10 Cent pro Kilogramm. Trotz des Rückgangs bleibt das Angebot an Schlachtrindern knapp, und einige Produkte sind im Großhandel weiterhin Mangelware.
Die Preiskorrekturen spiegeln den anhaltenden Druck der Metzgereien und die schwache Fleischnachfrage wider. Landwirte müssen mit geringeren Erlösen auskommen, da alle Rindfleischkategorien zu reduzierten Preisen gehandelt werden. Die Marktsituation bleibt angespannt, und bei bestimmten Produkten herrscht weiterhin Lieferengpässe.






