Pinguine Krefeld drehen Spiel und feiern dramatischen 4:3-Erfolg gegen Crimmitschau
Irmtrud BolzmannPinguine Krefeld drehen Spiel und feiern dramatischen 4:3-Erfolg gegen Crimmitschau
Pinguine Krefeld schnappen sich einen dramatischen 4:3-Sieg gegen die Eispiraten Crimmitschau
In einem packenden Eishockeyspiel setzten sich die Pinguine Krefeld mit einem knappen 4:3 gegen die Eispiraten Crimmitschau durch. Vor 5.771 Zuschauern in der Yayla Arena dominierte Krefeld zwar die Torschüsse, hatte aber bis zum Schlussdrittel Schwierigkeiten, sich entscheidend abzusetzen.
Crimmitschau ging früh in Führung: Alexander Weiß beendete nach nur zwei Minuten die Shutout-Serie von Krefelds Torhüter Kevin Reich – die seit über 121 Minuten gehalten hatte. Dylan Wruck erhöhte fünf Minuten später auf 2:0 und brachte die Gäste damit klar in Front.
Krefeld verkürzte noch vor der Pause, lag nach zwei Dritteln aber weiterhin mit 1:2 hinten – trotz eines Schussverhältnisses von 55:22 zugunsten der Hausherren. Philip Gogulla glich in der 47. Minute zum 2:2 aus und löste damit die späte Aufholjagd aus.
Das letzte Drittel gehörte ganz Krefeld: Mathew Santos traf in Überzahl zum 3:2, als noch etwas mehr als vier Minuten auf der Uhr standen. Jon Matsumoto machte mit einem Treffer ins leere Tor den 4:2-Entstand perfekt. Doch Crimmitschau gab nicht auf – Louis Brune erzielte in der allerletzten Sekunde den Anschlusstreffer zum 4:3-Endstand.
Drei unbeantwortete Tore Krefelds im Schlussabschnitt besiegelten schließlich den Sieg, obwohl Crimmitschau sich hartnäckig wehrte.
Der Erfolg bringt Krefeld in der Tabelle nach vorne, dank einer starken Offensivleistung in der Schlussphase. Trotz eines Schussverhältnisses von über 2:1 zugunsten der Gäste hätte Crimmitschau fast die Verlängerung erzwungen – Brunes Treffer in letzter Sekunde reichte am Ende jedoch nicht. Zwar endete Reichts Shutout-Serie früh, doch die Mannschaftsleistung im letzten Drittel erwies sich als entscheidend.






