08 May 2026, 00:33

Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit falschen Steuererstattungen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen kostet Familien monatlich Hunderte Dollar.

Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit falschen Steuererstattungen

Neue Welle von Phishing-Betrug trifft Einwohner Solingens

Betrüger versenden derzeit gefälschte E-Mails, die scheinbar von offiziellen Stellen stammen, um Einwohner Solingens in die Falle zu locken. Die Nachrichten versprechen hohe Steuererstattungen, zielen aber darauf ab, persönliche und finanzielle Daten abzugreifen. Die Behörden rufen die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf und warnen davor, auf diese täuschenden Maschen hereinzufallen.

Bei dem Betrug handelt es sich um E-Mails, die angeblich vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) stammen. Die Empfänger werden darin informiert, dass ihnen für das Steuerjahr 2024 eine Erstattung in Höhe von 1.368 Euro zustehe. Um das Geld zu erhalten, werden die Opfer aufgefordert, innerhalb von 72 Stunden auf einen Button zu klicken und ihre Bankdaten zu bestätigen.

IT-Sicherheitsexperten warnen, dass diese künstlich gesetzte Frist eine gezielte Taktik ist. Betrüger setzen auf Zeitdruck, um ihre Opfer zu überstürzten Handlungen zu drängen – etwa zum Anklicken gefährlicher Links oder zur Preisgabe sensibler Informationen. Das echte Bundeszentralamt für Steuern bearbeitet Steuerangelegenheiten jedoch niemals per E-Mail und fragt niemals nach Bankdaten nach.

Die Behörden raten den Bürgern, bei unerwarteten Nachrichten besonders auf Warnsignale zu achten. Dazu zählen: - unerwartete Erstattungsbenachrichtigungen, - Aufforderungen zur Eingabe von Login- oder Bankdaten, - Drohungen mit Fristen, - verdächtige Links oder - schlechte Grammatik und Formulierungen.

Falls eine verdächtige E-Mail eingeht, sollte diese sofort gelöscht werden. Auch ein Blick in den Spam-Ordner nach ähnlichen Nachrichten und das Markieren als Betrug kann helfen, weitere Risiken zu vermeiden.

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Wer bereits persönliche Daten preisgegeben hat, sollte umgehend seine Bank kontaktieren. Zudem wird empfohlen, Kontobewegungen auf ungewöhnliche Aktivitäten zu überprüfen. Zur Überprüfung können sich Betroffene direkt an ihr örtliches Finanzamt oder die offizielle Steuerbehörde wenden.

Der Betrug basiert auf täuschend echten, aber gefälschten E-Mails, um an finanzielle Daten zu gelangen. Durch das Erkennen der Warnsignale und vorsichtiges Handeln können sich die Einwohner vor Schaden schützen. Die Behörden betonen erneut: Offizielle Steuermitteilungen werden niemals per E-Mail versendet und verlangen niemals sofortiges Handeln.

Quelle