PEM-Studie analysiert die Kritikalit√§t von E-Motor-Materialien
PEM-Studie analysiert die Kritikalit√§t von E-Motor-Materialien
PEM-Studie analysiert Kritikalität von Materialien für E-Motoren
Teaser: Eine Studie der RWTH Aachen untersucht die wichtigsten Rohstoffe für die Produktion von Elektromotoren – mit Fokus auf ihre jeweilige Versorgungsrisiken.
22. Dezember 2025, 10:11 Uhr
Schlagwörter: Klimawandel, Industrie, Finanzen, Öffentlicher Nahverkehr
Eine neue Studie der PEM-Gruppe der RWTH Aachen beleuchtet die Risiken, die mit Europas Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen für die Elektromotorenproduktion verbunden sind. Die Forschungsergebnisse zeigen erhebliche Abhängigkeiten von Seltenen Erden, Kupfer und Halbleitern – viele davon stammen aus Asien. Ohne Gegenmaßnahmen könnten diese Schwachstellen in der Lieferkette den europäischen Wandel zur E-Mobilität ausbremsen.
Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen sechs zentrale Materialien: Seltene Erden, Kupfer, Elektroblech, Aluminium, Halbleitermaterialien und Isolierstoffe. Jeder dieser Rohstoffe ist für elektrische Antriebsstränge unverzichtbar, doch ihre Lieferketten sind anfällig. Seltene Erden etwa werden zu über 90 Prozent in China gefördert – bedingt durch hohe technische Hürden, immense Investitionskosten und strenge Umweltauflagen. Die eigene europäische Produktion bleibt marginal, was die Region anfällig für Lieferengpässe macht.
Auch bei Halbleitern zeigt sich ein strukturelles Problem: Mehr als 80 Prozent der weltweiten Produktion sind in Taiwan, Südkorea und China konzentriert, während Europa nur etwa 10 Prozent beisteuert. Die Studie verweist auf ein jahrzehntelanges Wissensdefizit, das europäische Hersteller im internationalen Wettbewerb weit hinter asiatische Konkurrenten zurückwirft. Kupfer, zwar breiter verfügbar, erfordert hingegen effizientere Recyclingverfahren, um die Qualität für die Wiederverwendung in Europa zu sichern.
Um diese Herausforderungen zu bewältigen, hat die EU-Kommission den Aktionsplan „RESourceEU“ ins Leben gerufen. Unter der Leitung von EU-Industriekommissar Thierry Séjourné soll er den Ausbau heimischer Förderung und Recycling vorantreiben. In Norwegen arbeitet das Unternehmen Rare Earths Norway (Geschäftsführer: Alf Reistad) an alternativen Quellen für Seltene Erden. Gleichzeitig entwickeln Firmen wie KEB Automation Technologien, die ganz ohne Seltene Erden auskommen – etwa durch federbetätigte Bremsen oder synchronreluktante Motoren. Deutsche und europäische Hersteller setzen zudem auf Materialeinsparungen, da Substitution und Effizienzsteigerungen oft die praktikabelsten Lösungen sind – angesichts von Kostendruck und regulatorischen Grenzen. Doch selbst mit massiven öffentlichen und privaten Investitionen könnte eine Umstrukturierung der Lieferketten für Seltene Erden 10 bis 15 Jahre dauern.
Europas starke Abhängigkeit von asiatischen Lieferketten birgt klare Risiken für die Ziele der E-Mobilität. Zwar zielen Initiativen wie RESourceEU und Innovationen aus der Wirtschaft darauf ab, diese Abhängigkeiten zu verringern – doch der Wandel wird Zeit brauchen. Ob es Europa gelingt, langfristig eine stabile Versorgung mit kritischen Rohstoffen für die grüne Transformation zu sichern, hängt vom Erfolg dieser Maßnahmen ab.
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