25 April 2026, 14:33

NRW-Verbraucher zahlen mehr: Friseur, Fleisch und Autoreparatur werden teurer

Plakat, das einen Salon mit einem Mann in einem Zylinder zeigt, mit Text, der die Dienstleistungen beschreibt.

NRW-Verbraucher zahlen mehr: Friseur, Fleisch und Autoreparatur werden teurer

Preise für Alltagsgüter und Dienstleistungen steigen in Nordrhein-Westfalen (NRW) an

Ob Friseurbesuch, Autoreparatur oder Fleischwaren – in Nordrhein-Westfalen werden viele Leistungen und Produkte des täglichen Bedarfs teurer. Unternehmen führen die Preiserhöhungen vor allem auf steigende Lohn- und Materialkosten zurück.

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In der Friseurbranche haben bereits mehr als die Hälfte der Salons in NRW ihre Preise angehoben. Ein Standard-Herrenschnitt kostet mittlerweile rund 40 Euro – ein Anstieg um fast 15 Prozent gegenüber den bisherigen 35 Euro. Ein großer Teil der Betriebe plant, in den nächsten sechs Monaten nachzuziehen. Hintergrund sind auch die jüngsten Lohnerhöhungen für Auszubildende im Sektor, die seit August bis zu sieben Prozent mehr verdienen. Ab kommendem Jahr stehen weiteren Angestellten, darunter Gesellen und Meister, weitere Tariferhöhungen von bis zu acht Prozent bevor.

Auch Autowerkstätten spüren den Druck: Mehr als die Hälfte hat in den letzten sechs Monaten die Preise erhöht. Höhere Lohnkosten und teurere Ersatzteile treiben die Entwicklung voran.

Metzger passen ebenfalls ihre Preise an. Über zwei Drittel haben die Kosten für Wurst und Fleisch bereits angehoben, fast 80 Prozent rechnen in Kürze mit weiteren Erhöhungen. Strengere Tierschutzvorschriften zwingen Landwirte zu hohen Investitionen, was die Fleischpreise zusätzlich in die Höhe treibt.

Ein Ende des Trends ist nicht in Sicht. Verbraucher müssen sich auf weitere Preiserhöhungen für Dienstleistungen wie Friseurbesuche oder Autoreparaturen einstellen. Als Hauptgründe nennen Unternehmen weiterhin steigende Lohn- und Materialkosten.

Quelle