NRW startet digitalen Schutzkonzept-Generator gegen sexualisierte Gewalt im Sport
Janos NeureutherNRW startet digitalen Schutzkonzept-Generator gegen sexualisierte Gewalt im Sport
Neues Instrument gegen sexualisierte Gewalt in Sportvereinen in Nordrhein-Westfalen gestartet
Der Landessportbund Nordrhein-Westfalen hat heute in Essen ein Schutzkonzept vorgestellt, das Vereinen helfen soll, sexualisierte Gewalt zu verhindern und das Bewusstsein für Missbrauch in der Sportlandschaft zu schärfen. Ziel der Initiative ist es, präventiv zu wirken und Taten bereits im Vorfeld zu unterbinden.
Im Mittelpunkt steht ein digitales Werkzeug namens Schutzkonzept-Generator. Ähnlich einem Fragebogen führt es Vereine Schritt für Schritt durch die Risikoanalyse und unterstützt sie bei der Umsetzung von Schutzmaßnahmen. Das System enthält klare Leitlinien, Mindeststandards sowie praktische Handlungsempfehlungen, die auf die individuellen Bedürfnisse jedes Vereins zugeschnitten sind.
Der Generator hilft dabei, mögliche Gefahrenbereiche – Orte, an denen Missbrauch stattfinden könnte – zu erkennen und gezielt zu entschärfen. Durch die frühzeitige Identifizierung von Risiken soll sexualisierte Gewalt bereits im Ansatz verhindert werden.
Ab sofort testen 600 Vereine das Konzept in der Praxis. Ihr Feedback fließt in die Weiterentwicklung ein, bevor das Tool flächendeckend eingeführt wird.
Das neue Schutzkonzept bietet Vereinen eine strukturierte Methode, um die Sicherheit in ihren Reihen zu bewerten und zu verbessern. Mithilfe des Generators können Sportorganisationen Umfelder schaffen, in denen Missbrauch weniger wahrscheinlich wird. Die Erprobungsphase wird zeigen, wie gut das Instrument den Anforderungen der Vereine gerecht wird.






