NRW setzt auf Solaranlagen für Mehrfamilienhäuser bis 2030
Nordrhein-Westfalen treibt den Ausbau von Solaranlagen auf Mehrfamilienhäusern voran. Die Landesregierung und Partner aus der Wohnungswirtschaft haben eine Erklärung unterzeichnet, um die Installation von Photovoltaikanlagen zu beschleunigen. Bis 2030 soll ein großer Teil dieser Gebäude mit Solarmodulen ausgestattet werden.
Im vergangenen Jahr wurden im Land rund 2,2 Gigawatt neue Photovoltaik-Leistung installiert – hauptsächlich auf Dächern. Bisher spielten Mehrfamilienhäuser dabei jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Nun wollen die Verantwortlichen dies ändern, indem sie gemeinschaftliche Nutzungsmodelle fördern, von denen die Bewohner direkt profitieren können.
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur betonte das Engagement des Landes für erneuerbare Energien. Die beteiligten Unternehmen und Genossenschaften haben zugesagt, Photovoltaik künftig stärker in ihre Planungen einzubeziehen. Um den Prozess zu erleichtern, werden Informationsangebote ausgebaut und technische oder bürokratische Hürden abgebaut.
Eigentümergemeinschaften und Mieter erhalten detaillierte Informationen über die Vorteile von Solarstrom für ihre Häuser. Im Mittelpunkt steht die Vereinfachung und Attraktivitätssteigerung von Solaranlagen für gemeinschaftlich genutztes Wohnen.
Das Ziel der Initiative ist eine deutliche Steigerung der Solarinstallationen auf Mehrfamilienhäusern bis zum Ende des Jahrzehnts. Durch erweiterte Förderung und klarere Leitlinien soll dieses Vorhaben gelingen. Das Land erwartet eine breitere Akzeptanz, sobald Hindernisse abgebaut und das Bewusstsein für die Möglichkeiten gestärkt werden.






