NRW-Minister steigen von E-Autos auf Diesel um – Reichweite bleibt Problem
Janos NeureutherE-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Minister steigen von E-Autos auf Diesel um – Reichweite bleibt Problem
Nordrhein-Westfalens Finanzminister Marcus Optendrenk ist von seinem Dienstwagen mit Elektroantrieb wieder auf ein Dieselmodell umgestiegen. Der Wechsel folgt anhaltenden Problemen mit der begrenzten Reichweite seines bisherigen Elektrofahrzeugs. Er ist nicht das einzige Kabinettsmitglied, das für Langstreckenfahrten auf ein E-Auto verzichtet.
Optendrenk fuhr ursprünglich einen elektrischen BMW i7, hielt das Fahrzeug für längere Dienstreisen jedoch für ungeeignet. Sein neues Dienstfahrzeug, ein Audi A8 L 50 TDI Quattro mit Verbrennungsmotor, ersetzt nun das Elektromodell. Auch Bauministerin Ina Scharrenbach vollzog einen ähnlichen Wechsel und entschied sich ebenfalls wegen der Reichweitenprobleme für einen Diesel.
Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul nutzen bereits gepanzerte Dienstlimousinen, die derzeit ausschließlich mit Verbrennungsmotoren erhältlich sind. Sieben Minister – darunter Mona Neubaur, Verena Schäffer, Benjamin Limbach und Silke Gorißen – setzen hingegen nach wie vor auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge für ihre Dienstfahrten.
In Kürze laufen mehrere Leasingverträge für Regierungsfahrzeuge aus. Einige Minister haben erneut Elektromodelle bestellt, mindestens einer entschied sich jedoch für einen weiteren Diesel. Auch Wissenschaftsministerin Ina Brandes und Europaminister Nathanael Liminski fahren weiterhin mit Dieselwagen.
Der Rückgriff auf Diesel bei einigen Ministern unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen von Elektrofahrzeugen bei langen Dienstreisen. Mit dem Auslaufen der Leasingverträge stehen in den kommenden Monaten weitere Entscheidungen über die Fahrzeugflotte an. Der Fuhrpark der Landesregierung umfasst derzeit eine Mischung aus Elektro-, Hybrid- und Verbrennungsfahrzeugen.
NRW's Optendrenk confirms planned EV switch after 12-month test
Marcus Optendrenk's switch to diesel was a planned decision following a 12-month practical test of his BMW i7. 'Reichweite, Ladezeiten, fehlende Puffer' were his key criticisms of EVs for long-distance travel. Seven ministers still use electric/hybrid models, including Health Minister Laumann and Environment Minister Krischer.






