02 April 2026, 18:29

NRW investiert 305 Millionen Euro in den Ausbau der S-Bahn-Linie S11 bis Köln

Ein Bahnsteig mit einem "S-Bahn Stuttgart"-Schild und Logo an der Wand, Deckenleuchten und ein paar Gegenstände auf der linken Seite des Bahnsteigs.

NRW investiert 305 Millionen Euro in den Ausbau der S-Bahn-Linie S11 bis Köln

Nordrhein-Westfalen (NRW) stellt 305 Millionen Euro für den Ausbau der S-Bahn-Linie S11 zwischen Bergisch Gladbach und Köln bereit. Damit beläuft sich das Gesamtbudget des Projekts auf 836 Millionen Euro, wovon der Bund 531 Millionen Euro übernimmt. Die Behörden rechnen damit, dass die Baugenehmigungen noch in diesem Sommer finalisiert werden, sodass die Arbeiten voraussichtlich Ende 2030 beginnen können.

Der Ausbau der S11 umfasst ein zweites Gleis entlang der Strecke, die Modernisierung des Bahnhofs Bergisch Gladbach sowie einen neuen Haltepunkt in Köln-Kalk West. Zudem werden alle Stationen zwischen Köln-Holweide und Bergisch Gladbach barrierefrei ausgebaut. Zwei zusätzliche Mittelbahnsteige entstehen – einer am Kölner Hauptbahnhof und ein weiterer am Bahnhof Köln Messe/Deutz.

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Nach Fertigstellung sollen die Züge im Zehn-Minuten-Takt verkehren, in den Stoßzeiten sogar fast verdoppelt alle fünf Minuten. Allerdings gerät der ursprüngliche Fertigstellungstermin 2032 durch Überschneidungen mit anderen Infrastrukturprojekten ins Wanken.

Die erste größere Einschränkung ist vom 10. April bis 3. Juli 2026 geplant, wenn in Mülheim ein digitales Stellwerk installiert wird. Bergisch Gladbachs Erster Bürgermeister und stellvertretender Bürgermeister, Ragnar Migenda, bestätigte, dass die Bauarbeiten bereits Ende 2030 starten könnten. Da die Genehmigungen nahezu gesichert sind, kann die DB InfraGO nun mit der Ausschreibung von Verträgen und der Planung von Streckensperrungen beginnen.

Ziel des S11-Ausbaus ist es, die Zuverlässigkeit und Kapazität auf dieser wichtigen Regionalstrecke zu erhöhen. Die Finanzierung steht, und die Planung schreitet voran – auch wenn Verzögerungen den Fertigstellungstermin nach hinten verschieben könnten. Pendler können sich langfristig auf schnellere und häufigere Verbindungen freuen, sobald das Projekt abgeschlossen ist.

Quelle