NRW fördert Rekordzahl an Inklusionsprojekten mit Gutschein-Programm
NRWs Inklusionsgutschein-Programm fördert Rekordzahl an Projekten
Seit seinem Start im Jahr 2019 hat das Inklusionsgutschein-Programm von Nordrhein-Westfalen eine Rekordzahl an Vorhaben finanziert. Allein im vergangenen Jahr erhielten über 400 Initiativen eine Förderung in Höhe von insgesamt 812.000 Euro. Auch für 2024 können sich Vereine und gemeinnützige Gruppen noch um eine Unterstützung von bis zu 2.000 Euro bewerben.
Das vor fünf Jahren ins Leben gerufene Programm setzt sich für mehr Barrierefreiheit und Teilhabe in der Region ein. Gefördert werden unter anderem Festivals, Ausstellungen, Workshops und Publikationen. Zu den bisherigen geförderten Projekten zählen etwa ein Schwimmangebot für Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen oder ein mobiler Sinnesraum zur therapeutischen Entspannung.
Zu den Geförderten des letzten Jahres gehörten auch zwei Projekte des Viersener Vereins Special-Fly e.V.: ein angepasstes Schwimmtraining sowie ein mobiles Snoezelen-Zimmer, das durch gezielte Sinnesreize eine beruhigende Wirkung entfaltet. Die anhaltende Erfolgsbilanz des Programms stößt bei lokalen Politikern auf Anerkennung, darunter den Landtagsabgeordneten Guido Görtz, Britta Oellers und Dr. Marcus Optendrenk.
Die Bewerbungsfrist für die aktuelle Förderrunde läuft noch bis zum 30. September. Organisationen können ihre Anträge online einreichen; über die Vergabe wird in den folgenden Monaten entschieden.
Mit dem Inklusionsgutschein wurden bereits mehr Projekte als je zuvor unterstützt. Mit bis zu 2.000 Euro pro Initiative bietet das Programm eine unkomplizierte Möglichkeit, inklusive Aktivitäten zu finanzieren. Der frühe Bewerbungsschluss ermöglicht es den Geförderten, die Planung für 2025 rechtzeitig in Angriff zu nehmen.






