NRW-Bahnen reduzieren kurzfristige Zugausfälle drastisch – bis zu 82 Prozent weniger Streichungen
Janos NeureutherNRW-Bahnen reduzieren kurzfristige Zugausfälle drastisch – bis zu 82 Prozent weniger Streichungen
Bahnbetreiber in Nordrhein-Westfalen haben kurzfristige Zugausfälle deutlich reduziert. Personalknappheit hatte zuvor immer wieder zu erheblichen Störungen geführt. Nun werden auf mehreren wichtigen Strecken weniger Züge kurzfristig gestrichen.
Zwischen Januar und März verzeichnete der Rhein-Münsterland-Express (RE 7) einen Rückgang der spontanen Ausfälle um 71 Prozent. Die Rhein-Wupper-Bahn (RB 48) meldete einen Rückgang um 72 Prozent, während die Ostwestfalen-Bahn (RB 72) sogar 82 Prozent weniger kurzfristige Streichungen verzeichnete. Insgesamt fahren zwar etwa 4 Prozent weniger Züge, doch die verbleibenden Verbindungen sind deutlich zuverlässiger.
Auch auf den Linien des Rhein-Ruhr-Express (RRX) gab es laut Verkehrsbehörden weniger Ausfälle. Um die Pünktlichkeit zu erhöhen, haben die Betreiber auf einigen Strecken das Angebot reduziert. Die Strategie zeigt Wirkung: In den ersten fünf Monaten des Jahres 2023 gab es deutlich weniger kurzfristige Streichungen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Ziel ist es, bis Dezember 2025 auf möglichst vielen Strecken wieder den vollen Fahrplan anzubieten. Eine vollständige Rückkehr zum ursprünglichen Takt ist für 2026 vorgesehen. Fahrgäste können damit rechnen, dass es mit der steigenden Zuverlässigkeit immer weniger überraschende Ausfälle geben wird.
