Nioh 3 überzeugt mit neuem Kampfsystem und halboffener Welt – trotz technischer Schwächen
Irmtrud BolzmannNioh 3 überzeugt mit neuem Kampfsystem und halboffener Welt – trotz technischer Schwächen
Nioh 3 ist da – und bringt einen frischen Ansatz für Team Ninjas Action-RPG-Reihe. Der neueste Teil führt tiefgründigere Kämpfe, zwei unterschiedliche Spielstile und eine überarbeitete Weltstruktur ein. Trotz einiger technischer Macken feiern Kritiker das Spiel bereits als eines der besten des Genres.
Das Spiel baut auf seinen Vorgängern auf und verfeinert das Kampfsystem, das Präzision und Taktik belohnt. Spieler können nun zwischen zwei Spielstilen wählen: dem methodischen Samurai oder dem agilen Ninja, die jeweils einzigartige Waffen, Rüstungen und Bewegungsmöglichkeiten bieten.
Die Erkundung steht in Nioh 3 im Mittelpunkt – in einer halboffenen Welt, die in große, vernetzte Zonen namens "Open Fields" unterteilt ist. Diese Gebiete fördern Entdeckungen, bewahren aber gleichzeitig die markante Herausforderung der Reihe. Rezensenten loben besonders das Design der Gegner und Bosse, die von einigen als die kreativsten des Genres bezeichnet werden.
Das Fortschrittssystem bleibt komplex, mit zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten und Beute, die es zu finden gilt. Neue Quality-of-Life-Verbesserungen optimieren das Spielerlebnis, während die Handlung weitgehend als schwach kritisiert wird. Auch die technische Performance zieht Kritik auf sich – sowohl auf der PS5 als auch am PC gibt es Berichte über Inkonsistenzen.
Trotz dieser Schwächen erreicht das Spiel eine Metacritic-Wertung von 86 und zählt damit zu den bestbewerteten Titeln seiner Kategorie. Koei Tecmo hat die Standardversion auf 80 Euro festgesetzt.
Nioh 3 festigt die Stärken der Reihe und führt gleichzeitig sinnvolle Neuerungen ein. Besonders die Kämpfe, die Gegnervielfalt und die Erkundung werden gefeiert – auch wenn technische Probleme und eine dünne Story das Spiel bremsen. Für Fans und Neueinsteiger alike bleibt es ein wichtiger Release.






