Niederrhein-Wirtschaft fordert Reformen: Niedrigere Strompreise und weniger Bürokratie jetzt
Niederrhein-Wirtschaft fordert Reformen: Niedrigere Strompreise und weniger Bürokratie jetzt
Wirtschaftsführer aus der Niederrhein-Region fordern dringende Reformen zur Belebung der schwächelnden deutschen Wirtschaft
Lokale Industrieverbände warnen, dass steigende Kosten, übermäßige Bürokratie und unberechenbare politische Rahmenbedingungen Unternehmen dazu drängen, ihren Standort zu verlegen. Eine gemeinsame Erklärung der Krefelder CDU und SPD, die Handelssteuern nicht zu erhöhen, wurde zwar als erster Schritt begrüßt – doch nun wird umfassenderes Handeln gefordert.
Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, verwies auf den seit Langem anhaltenden Druck auf die Wirtschaft. Er betonte, dass Unternehmen dringend niedrigere Strompreise und weniger Bürokratie benötigten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Steinmetz warnte zudem vor Steuererhöhungen, die die ohnehin schon bestehenden Standortnachteile Deutschlands weiter verschärfen würden.
Kirsten Wittke-Lemm, Geschäftsführerin der Unternehmerschaft Niederrhein, schloss sich diesen Bedenken an. Sie forderte eine klare politische Marschroute und schnellere Reformen, um nachhaltiges Wachstum zu sichern. Beide Vertreter hoben besonders die Notwendigkeit eines wettbewerbsfähigen Industrie-Strompreises – vor allem für energieintensive Branchen – sowie beschleunigte Genehmigungsverfahren hervor.
Die IHK und die Unternehmerschaft Niederrhein formulierten zentrale Forderungen: niedrigere Energiepreise, Abbau von Bürokratie und eine durchgängig unternehmensfreundliche Politik auf allen staatlichen Ebenen. Ohne diese Änderungen drohe die wirtschaftliche Stagnation anzuhalten, warnten sie. Zwar gebe es Fortschritte bei der Sicherung von Fachkräften und der beruflichen Ausbildung, doch seien weitere Anstrengungen nötig, um künftige Arbeitskräfte im Land zu halten.
Laut IHK könnte eine Reduzierung der Bürokratiekosten um Milliarden die Wirtschaft bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 beleben. Unternehmen suchten Planbarkeit, schnelle Entscheidungen und stabile Rahmenbedingungen, um Investitionen und Innovation zu fördern.
Die gemeinsame Erklärung in Krefeld sei ein kleiner, aber positiver Schritt, so die IHK. Doch für eine echte Trendwende brauche es umfassendere Reformen: niedrigere Strompreise, schlankere Verfahren und eine einheitliche wirtschaftsfreundliche Ausrichtung. Ohne diese Maßnahmen dürften die Warnungen vor Standortverlagerungen und wirtschaftlichem Niedergang lauter werden.
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