03 April 2026, 12:32

Neuer Arnsberger Stadtrat startet mit klaren Zielen und neuen Strukturen

Gruppe von Menschen vor einem Rednerpult mit Mikrofon und einer Tafel mit dem Text "Sancho City Councilman Joins City Council", mit sitzenden und stehenden Teilnehmern, Flaggen, Feuerlöscher und Deckenleuchten im Hintergrund.

Neuer Arnsberger Stadtrat startet mit klaren Zielen und neuen Strukturen

Der neu gewählte Stadtrat von Arnsberg hat am Donnerstag, dem 6. November 2023, offiziell seine Arbeit aufgenommen. Mit 46 Mitgliedern aus sechs politischen Fraktionen wird das Gremium in den kommenden fünf Jahren die Entwicklung der Stadt steuern. Arnsberg, in dem 2024 rund 74.879 Menschen leben, verfügt nun über einen strukturierten Rahmen, um zentrale lokale Herausforderungen anzugehen.

In seiner ersten Sitzung fasste der Rat grundlegende Beschlüsse, um seine Arbeitsweise zu definieren. Dazu gehörten die formelle Verabschiedung der Geschäftsordnung, die Festlegung der Verfahrensregeln sowie die Klärung der Zuständigkeiten. Zudem wurden Mitglieder für die Bezirksausschüsse berufen und der Seniorenbeirat Arnsberg wieder eingesetzt.

Für zentrale Verwaltungsbereiche wurden Fachausschüsse eingerichtet, darunter der Haupt- und Finanzausschuss, der Rechnungsprüfungsausschuss und der Jugendhilfeausschuss. Darüber hinaus schuf der Rat die neue Position eines technischen Stellvertreters, um die Stadtverwaltung zu unterstützen.

Bei den Führungspositionen wurde Peter Blume (CDU) als erster stellvertretender Bürgermeister wiedergewählt, Margit Hieronymus (SPD) übernahm das Amt der zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin. Bürgermeister Ralf Paul Bittner nannte drei zentrale Schwerpunkte für die kommende Amtszeit: die Sanierung der Infrastruktur, die Sicherung bezahlbaren Wohnraums und die Stärkung der demokratischen Teilhabe. Zudem beschloss der Rat die Einführung der "Opt-out"-Regelung für die elektronische Zahlungskarte, um deren Nutzung flexibler zu gestalten.

Die politische Zusammensetzung des Rates umfasst jeweils 16 Sitze für CDU und SPD, sechs für die AfD, vier für Bündnis 90/Die Grünen sowie je zwei für meine LiebLinks und FDP/SBL.

Der neu gebildete Stadtrat hat damit die Weichen für die nächsten fünf Jahre gestellt. Entscheidungen zu Infrastruktur, Wohnraum und demokratischer Beteiligung werden die Zukunft Arnsbergs prägen. Mit den eingerichteten Ausschüssen und besetzten Führungspositionen ist das Gremium nun bereit, die drängenden Fragen der Stadt anzugehen.

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