Neue Initiative: Stadtrat stärkt Schutz vor sexualisierter Gewalt an Grundschulen
Janos NeureutherNeue Initiative: Stadtrat stärkt Schutz vor sexualisierter Gewalt an Grundschulen
Der Stadtrat hat eine neue Sicherheitsinitiative mit dem Namen „Schule als sicherer Ort“ verabschiedet. Das Programm zielt darauf ab, sexualisierte Gewalt an Grundschulen zu verhindern und die Sicherheit an 21 Standorten zu verbessern. Zu den Maßnahmen gehören Fortbildungen für Lehrkräfte, bauliche Nachrüstungen sowie jährliche Erfolgsüberprüfungen.
In der ersten Phase liegt der Fokus auf Drittklässlern an allen Grund- und Förderschulen. Lehrkräfte an 21 Schulen erhalten Schulungen zu Gewaltpräventionsprogrammen. Als besonders dringlich eingestufte Schulen starten sofort, andere können sich bei Erfüllung der Kriterien anschließen.
Auch strukturelle Veränderungen sind im Gange: An 14 Schulen werden 682 Türen mit Schließzylindern und Drehknäufen nachgerüstet. Zudem wird die Außenbeschilderung an diesen Standorten aktualisiert, um die Sichtbarkeit und Sicherheit zu erhöhen. Die Kosten für diese technischen Aufrüstungen belaufen sich auf rund 147.400 Euro.
Die präventiv-pädagogischen Maßnahmen, darunter Personalfortbildungen und Unterrichtsmaterialien, schlagen mit etwa 258.600 Euro zu Buche. Die Stadt wird die Wirkung der Maßnahmen jährlich evaluieren, um ihre Effektivität sicherzustellen.
Die Initiative verbindet physische Sicherheitsverbesserungen mit bildungspolitischen Strategien. Alle Drittklässler der teilnehmenden Schulen profitieren von den neuen Sicherheitsvorkehrungen. Jährliche Bewertungen sollen zeigen, ob das Programm seine Ziele erreicht.






