Mercator-Ehrennadel 2024: Duisburg ehrt drei außergewöhnliche Kultur- und Wissenschaftspersönlichkeiten
Gisbert HuhnMercator-Ehrennadel 2024: Duisburg ehrt drei außergewöhnliche Kultur- und Wissenschaftspersönlichkeiten
Drei Persönlichkeiten wurden für ihre herausragenden Beiträge zum kulturellen und akademischen Leben Duisburgs ausgezeichnet. Oberbürgermeister Sören Link überreichte im Rahmen einer Feier im Rathaus die Mercator-Ehrennadel. Die Auszeichnung würdigt ihr Engagement in den Bereichen Geschichtsforschung, Kunstbewahrung und Sozialwissenschaften.
Die Preisträger wurden von einer Jury des Kulturausschusses ausgewählt. Zu ihnen gehört Dr. Margarete Jäger, Wissenschaftlerin am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS). Sie erhielt die Ehrung für ihr langjähriges ehrenamtliches Wirken in der Erforschung von Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus.
Ebenfalls ausgezeichnet wurde Sabine Haustein für ihren Einsatz bei der Bewahrung des künstlerischen Erbes Duisburgs. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Geschichte und Restaurierung der St.-Laurentius-Kirche. Die Auszeichnung würdigt ihre Rolle bei der Erhaltung der kulturellen Wahrzeichen der Stadt.
Als dritter Preisträger wurde Thorsten Fischer geehrt, der sich durch seine Arbeit zur Erforschung und Dokumentation der Duisburger Stadtgeschichte verdient gemacht hat. Seine thematischen Stadtrundgänge haben die lokale Geschichte für Einwohner und Besucher gleichermaßen zugänglich gemacht.
Die Mercator-Ehrennadel wird jährlich an drei Personen oder Institutionen verliehen. Sie ehrt diejenigen, die das kulturelle Leben der Stadt nachhaltig bereichert haben. Die diesjährige Verleihung stand erneut im Zeichen des Engagements für das Duisburger Erbe und die akademische Forschung. Die Arbeit der Ausgezeichneten hat bleibende Spuren im kulturellen und sozialen Gefüge der Stadt hinterlassen. Die Preise spiegeln die fortwährenden Bemühungen wider, lokale Geschichte und Wissen zu bewahren und zu fördern.






