27 June 2026, 16:23

Leverkusens Zukunft hängt am seidenen Faden des Monheimer Campus-Projekts

Bayer-Chef Anderson mischt sich in Streit um Jugendcamp in Leverkusen ein

Leverkusens Zukunft hängt am seidenen Faden des Monheimer Campus-Projekts

Bayer 04 Leverkusen steht vor einer wegweisenden Entscheidung für seine Zukunft. Der Verein warnt, dass er ohne den geplanten Campus in Monheim im Infrastrukturvergleich zu anderen Bundesliga-Klubs zurückfallen könnte. Sportdirektor Simon Rolfes hat die schweren Folgen betont, falls das Projekt scheitert.

Seit einem Jahrzehnt sucht der Verein nach einem geeigneten Standort für ein neues Hochleistungs-Trainingszentrum. Nach der Prüfung von 70 möglichen Flächen entschied man sich für Monheim am Rhein als beste Option. Der geplante Campus soll zehn Fußballplätze, 150 neue Arbeitsplätze sowie öffentliche Rad- und Joggingwege umfassen.

Widerstand aus der lokalen Politik hat Bayer 04 jedoch wiederholt gezwungen, seine Pläne zu verkleinern. Die aktuelle Version stellt nun das absolute Minimum dar, das für den sportlichen und betrieblichen Erhalt notwendig ist. Gleichzeitig sind die bestehenden Trainingsanlagen des Vereins in Leverkusen durch den Ausbau einer Autobahn bedroht.

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Bayer-AG-Chef Bill Anderson hat bestätigt, dass das Unternehmen die Entwicklungen in Monheim genau verfolge. Rolfes hat klar gemacht, dass der Campus für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Vereins unverzichtbar ist.

Der Campus in Monheim gilt mittlerweile als entscheidend, damit Bayer 04 Leverkusen mit der Konkurrenz mithalten kann. Ohne ihn riskiert der Verein, in puncto Trainingsstandards und betrieblicher Kapazitäten den Anschluss zu verlieren. Der Erfolg des Projekts wird darüber entscheiden, ob der Klub seine infrastrukturellen Zukunftsbedürfnisse sichern kann.

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