Kestenholz Group übernimmt traditionsreiches Mercedes-Autohaus in Aachen
Gisbert HuhnKestenholz Group übernimmt traditionsreiches Mercedes-Autohaus in Aachen
Die Kestenholz Group übernimmt Mercedes-Benz-Autohaus in Aachen ab dem 1. November 2026
Mit Wirkung zum 1. November 2026 wird die Kestenholz Group ein Mercedes-Benz-Autohaus in Aachen übernehmen. Die jüngste Akquisition markiert einen weiteren Schritt in der kontinuierlichen Expansion des Unternehmens in ganz Deutschland. Alle aktuellen Mitarbeiter am Standort Aachen behalten ihre Arbeitsplätze unter der neuen Führung.
Das Aachener Autohaus besteht seit 1912 und hat im Laufe der Jahrzehnte mehrere Umzüge und Erweiterungen durchlaufen. Seine lange Tradition bereichert das wachsende Portfolio der Kestenholz Group, zu dem bereits jüngste Übernahmen wie Lhys & Gondert (Koblenz, 2022), Auto-Weber (Freiburg, 2023) und die Falter Group (sieben Standorte in Rheinland-Pfalz, 2023) zählen. Weitere Zuwächse seit 2020 umfassen AHG-Newel (Cochem, Enkirch, Simmern), Autohaus Lehmann (Schopfheim), Johan Wedig (Frankenthal) sowie die Vertriebsrechte für ein Koblenzer Nutzfahrzeugzentrum.
Die Kestenholz Group, 1952 gegründet, arbeitet seit über 70 Jahren mit Mercedes zusammen und ist seit 1998 in Deutschland aktiv. Unter der Führung von CEO Thomas Kestenholz und Geschäftsführer Daniel Kestenholz setzt das Unternehmen auf geografisches Wachstum, Infrastrukturmodernisierung und eine beschleunigte Digitalisierung. Nach der Integration des Aachener Standorts wird die Gruppe 24 Niederlassungen, rund 1.650 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von etwa 750 Millionen Euro verzeichnen.
Ziel der Übernahme ist es, die Stabilität einer großen Unternehmensgruppe mit den Werten eines familiengeführten Betriebs zu verbinden. Wie viele Mercedes-Benz-Autohäuser die Gruppe in Nordrhein-Westfalen bereits vor dieser Akquisition besaß, wurde nicht bekannt gegeben.
Mit dem Aachener Autohaus erweitert die Kestenholz Group ihr bundesweites Netzwerk auf 24 Standorte. Der Umsatz des Unternehmens liegt bei rund 750 Millionen Euro, gestützt durch eine Belegschaft von etwa 1.650 Mitarbeitern. Die Übernahme stärkt die Präsenz der Gruppe in Westdeutschland und sichert gleichzeitig die Arbeitsplätze der bestehenden Belegschaft.