Karim Adeyemi wegen verbotener Waffen zu Geldstrafe verurteilt
Der deutsche Nationalspieler Karim Adeyemi ist wegen des Besitzes verbotener Gegenstände nach dem Waffengesetz zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Der 23-Jährige erhielt am 30. Oktober einen Strafbefehl über 60 Tagessätze. Behördenvertreter bezeichneten den Vorfall als Fehleinschätzung junger Spieler.
Im Mittelpunkt des Falls stehen ein Schlagring und ein Elektroschocker, die bei Adeyemi gefunden wurden. Weder Nationaltrainer Julian Nagelsmann noch DFB-Direktor Rudi Völler wurden vom Spieler selbst über den Vorfall informiert. Beide erfuhren erst später davon.
Völler nannte die Situation einen "dummen" Fehler, betonte jedoch, dass sich Adeyemi im Team stets einwandfrei verhalten habe. Der Vorfall beeinträchtigte die Vorbereitungen der Mannschaft nicht, da Deutschland mit einem 6:0-Sieg gegen die Slowakei am 17. November 2025 die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaft sicherte.
Der Strafbefehl erging am 30. Oktober; die Höhe der Strafe bemisst sich nach Tagessätzen. Der Fall hat Adeyemis Position in der Nationalmannschaft nicht beeinträchtigt. Die Qualifikationskampagne Deutschlands endete erfolgreich und ohne weitere Zwischenfälle.






