27 April 2026, 00:36

Graffiti-Sprüher in Düsseldorf nach Video- und Fingerabdruck-Beweisen gefasst

Graffiti an einer Gebäudewand mit der Aufschrift "Polizei ermordet George Fuck 12 P19" mit Fenstern und verstreuten Gegenständen davor.

Graffiti-Sprüher in Düsseldorf nach Video- und Fingerabdruck-Beweisen gefasst

Die Bundespolizei in Düsseldorf hat einen 35-jährigen Mann festgenommen, der Graffiti an den Hauptbahnhöf der Stadt gesprüht haben soll. Der Verdächtige, ein deutscher Staatsbürger, wurde durch Videoanalysen und Fingerabdruckvergleiche identifiziert, bevor er unter Auflagen – darunter ein Betretungsverbot für das Gelände – wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.

Beamte entdeckten die frischen Graffiti an den Wänden des Bahnhofsgebäudes, als sie den Mann zur Bundespolizeidienststelle überstellten. Er war zuvor vorläufig festgenommen worden, hatte jedoch keine Ausweispapiere vorlegen können. Später bestätigten Überwachungsaufnahmen, dass es sich bei ihm um dieselbe Person handelte, die beim Besprühen der Wände gefilmt worden war.

Bei einer Durchsuchung des Verdächtigen wurde eine Sprühdose sichergestellt, die als Beweismittel beschlagnahmt wurde. Die Fingerabdruckanalyse ergab anschließend eine Übereinstimmung mit den am Tatort gefundenen Spuren. Trotz der belastenden Beweise wurde der 35-Jährige aus der Haft entlassen – allerdings mit der Auflage, sich vom Bahnhof fernzuhalten.

Mittlerweile sind strafrechtliche Ermittlungen wegen Sachbeschädigung gegen ihn eingeleitet worden. Die Bundespolizeidirektion in Sankt Augustin hat alle Details bestätigt und steht für Medienanfragen als Ansprechpartner zur Verfügung. Der Fall geht nun vor Gericht, wo sich der Beschuldigte wegen Vandalismus verantworten muss. Zu den Beweisen zählen Videoaufnahmen, die Fingerabdruckübereinstimmungen sowie die beschlagnahmte Sprühdose. Das Betretungsverbot für den Bahnhof bleibt bis zum Abschluss der Ermittlungen bestehen.

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