Gianni Versace: Eine exklusive Retrospektive für nur 48 Stunden in Paris
Janos NeureutherGianni Versace: Eine exklusive Retrospektive für nur 48 Stunden in Paris
Eine große Gianni-Versace-Retrospektive eröffnet diese Woche in Paris
Diese Woche startet in Paris eine umfangreiche Gianni-Versace-Retrospektive. Die Ausstellung ist die erste Modenschau im Musée Maillol, das sonst vor allem für seine Fotografie-Sammlungen bekannt ist. Mit einer Laufzeit von nur zwei Tagen widmet sie sich den engen Verbindungen des Designers zu Frankreich.
Die Schau wird am Freitag, den 5. September 2023, eröffnet und endet bereits am Folgetag. Organisiert wird sie von der Berliner Agentur Dreamrealizer und folgt sieben ähnlichen Versace-Ausstellungen, die in ganz Europa stattfanden. Obwohl die Veranstaltung die Pariser Bezüge des Designers feiert, fehlt ein ikonisches Stück: das berühmte „Sicherheitsnadel-Kleid“, das Elizabeth Hurley in den 1990er-Jahren berühmt machte. Stattdessen wird auf einem Bildschirm der französische Wikipedia-Eintrag zum Kleid gezeigt.
Die Besucher erwarten fast 450 Exponate, darunter Schmuck, Wohnaccessoires und seltene Videointerviews. Ein Höhepunkt ist die Rekonstruktion von Versaces Mailänder Atelier. Die Ausstellung blickt zudem auf sein Pariser Debüt im Jahr 1989 zurück, als er im Hotel Ritz seine erste Haute-Couture-Kollektion präsentierte.
Das Musée Maillol, das sonst wechselnde Fotoausstellungen beherbergt, zeigt damit erstmals eine Modeschau. Die Veranstaltung lenkt den Fokus auf Versaces anhaltenden Einfluss in Frankreich.
Die Retrospektive läuft nur 48 Stunden und bietet einen komprimierten Einblick in das Erbe des Designers. Da keine Verlängerung geplant ist, bleibt den Besuchern wenig Zeit, um die 450 Artefakte und die Atelier-Rekonstruktion zu besichtigen. Die Organisatoren haben bewusst auf das berühmte „Sicherheitsnadel-Kleid“ verzichtet und rücken stattdessen weniger bekannte Aspekte von Versaces Werk in den Vordergrund.






