26 June 2026, 16:22

Gewalt gegen Bahnmitarbeiter in NRW erreicht alarmierenden Höchststand

Mehr Kameras in Bussen, Zügen und Bahnhöfen in NRW

Gewalt gegen Bahnmitarbeiter in NRW erreicht alarmierenden Höchststand

Gewalt gegen Bahnmitarbeiter in Nordrhein-Westfalen nimmt dramatisch zu

In Nordrhein-Westfalen haben die Angriffe auf Bahnpersonal stark zugenommen: Allein im vergangenen Jahr wurden über 1.300 Bedrohungen registriert. Auch körperliche Übergriffe stiegen an – von 823 auf 905 Vorfälle im gleichen Zeitraum.

Als Reaktion darauf verstärken die Verkehrsbetriebe die Überwachung im gesamten Netz. Bereits jetzt sind rund 90 Prozent der S-Bahnen und Regionalzüge in NRW mit Videosystemen ausgestattet. Künftige Aufrüstungen sollen sicherstellen, dass sämtliche Züge dieser Kategorie lückenlos per Kamera überwacht werden.

Auch neue Busse erfassen mittlerweile das gesamte Innere der Fahrzeuge. Kleinere und mittelgroße Bahnhöfe wurden ebenfalls mit erweiterter Videoüberwachung ausgerüstet. Sicherheitskräfte tragen inzwischen standardmäßig kleine Körperkameras bei Einsätzen in Zügen und auf Bahnhöfen.

Im Rheinland laufen derzeit Pilotprojekte, bei denen Nahverkehrsmitarbeiter mit Bodycams ausgestattet werden. Diese Geräte haben sich bereits als wirksam erwiesen, um Konflikte zu entschärfen und Übergriffe zu verringern.

Ziel der Maßnahmen ist es, Straftaten vorzubeugen und Ermittlungen zu unterstützen. Durch den Ausbau von Kameras und tragbaren Aufzeichnungsgeräten soll die Sicherheit weiter verbessert werden. Die Behörden erwarten, dass diese Schritte dazu beitragen, sowohl Personal als auch Fahrgäste in der gesamten Region besser zu schützen.

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