19 March 2026, 16:34

Gericht gibt grünes Licht für Windrad trotz Protesten der Gleitschirmflieger

Luftaufnahme einer Windkraftanlage in einer grünen Wiese mit Bäumen, Häusern und Tieren in Irland.

Paragliding Club Fails in Lawsuit Against Wind Turbine in North Rhine-Westphalia - Gericht gibt grünes Licht für Windrad trotz Protesten der Gleitschirmflieger

Ein Drachen- und Gleitschirmflugverein in Nordrhein-Westfalen hat seinen Rechtsstreit gegen eine geplante Windkraftanlage im Hochsauerlandkreis verloren. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) des Landes wies den Eilantrag des Vereins ab und ebnete damit den Weg für den Bau in der Nähe seines langjährigen Startplatzes.

Der Verein hatte argumentiert, dass die Anlage, die etwa 550 Meter vom Startgebiet entfernt errichtet werden soll, unzumutbare Einschränkungen für den Flugbetrieb mit sich bringe. Zudem sehe er in der Konstruktion ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko für die Piloten. Das OVG urteilte jedoch, der Verein sei umfassend in das Planungsverfahren einbezogen worden, und es gebe keine Belege dafür, dass das Projekt seine Zukunft gefährde.

Der seit 1998 aktive Startplatz zählt zu den frequentiertesten Fluggebieten Nordrhein-Westfalens mit rund tausend Starts pro Jahr. Das Gericht räumte ein, dass es zwar bestimmte Betriebsbeschränkungen geben werde, betonte aber, dass Flüge bei Windgeschwindigkeiten unter 20 km/h wie gewohnt möglich blieben.

Trotz der Bedenken des Vereins kam das OVG zu dem Schluss, dass die Auswirkungen der Windkraftanlage nicht schwerwiegend genug seien, um einen Baustopp zu rechtfertigen. Die Entscheidung ermöglicht nun die Umsetzung des Projekts wie geplant.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Urteil ebnet den Weg für den Bau der Windkraftanlage in der Nähe des Startplatzes. Zwar müssen die Piloten mit einigen Einschränkungen rechnen, doch das Gericht stellte fest, dass das Projekt die Betriebsfähigkeit des Vereins nicht bedrohe. Die Entscheidung folgt einer gründlichen Prüfung der Sicherheitsvorkehrungen und Beteiligungsverfahren.

Quelle