08 April 2026, 00:32

Geflügelpreise in NRW schießen vor dem Martinstag in die Höhe

Hühnervorführungen auf einem Metalltablett mit Preisschildern in einer Marktsituation.

Höhere Geflügelpreise vor dem St. Martinstag - Geflügelpreise in NRW schießen vor dem Martinstag in die Höhe

Geflügelpreise in Nordrhein-Westfalen steigen vor dem Martinstag stark an

Die Preise für Geflügel in Nordrhein-Westfalen sind vor dem bevorstehenden Martinstag deutlich gestiegen. Der Anstieg folgt auf ein Jahr mit schwankenden Kosten und einer starken Abhängigkeit von importierten Gänsen. Der Großteil dieser Importe kam tiefgekühlt aus Polen, dem wichtigsten Lieferland der Region.

Im Jahr 2022 führte Nordrhein-Westfalen 657 Tonnen ganze Gänse aus Polen ein. Die Lieferungen im Wert von 1,9 Millionen Euro machten 99 Prozent aller Gänseimporte in diesem Jahr aus. Fast alle Tiere trafen gefroren ein.

Die Geflügelpreise entwickelten sich im Laufe des Jahres 2022 unterschiedlich. Insgesamt zahlten Verbraucher 1,6 Prozent weniger als im Vorjahr, wobei frisches Geflügel um 2,1 Prozent billiger wurde. Doch bis Oktober 2023 stiegen die Preise wieder. Frisches Geflügel war 8,5 Prozent teurer als im Oktober des Vorjahres, während die Preise für Geflügelfleisch insgesamt um 7,8 Prozent zunahmen.

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Für dieses Jahr bleibt die Versorgungslage ungewiss. Experten sind uneins, ob die Vogelgrippe die Verfügbarkeit von Gänsen und Enten vor der Festtagszeit beeinträchtigen wird.

Die Region steht nun vor höheren Geflügelkosten, während der Martinstag näher rückt. Da fast alle Gänse aus Polen stammen und tiefgekühlt importiert werden, könnten Lieferengpässe die Preise weiter in die Höhe treiben. Wie stark sich die Vogelgrippe in diesem Jahr auf den Markt auswirkt, ist noch unklar.

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