FWG Bergisch Gladbach wählt neuen Vorstand und fordert mehr Haushaltsdisziplin
Gisbert HuhnFWG Bergisch Gladbach wählt neuen Vorstand und fordert mehr Haushaltsdisziplin
Die Freie Wählergemeinschaft Bergisch Gladbach (FWG) hat eine neue Führungsspitze gewählt. Rainer Röhr, bisheriger Fraktionsvorsitzender, übernimmt nun den Vorsitz. Die Gruppe will ihre Rolle als bürgerorientierte Wählervereinigung stärken und gleichzeitig die städtischen Finanzen genau im Blick behalten.
Bei den jüngsten Wahlen zum Vorstand der FWG wurde neben Röhr Willy Bartz zu seinem Stellvertreter bestimmt. Dem neuen Gremium gehören außerdem Sonja Förster, Deborah Pätsch, Brigitte Abel-Freitag, Christian Maimer und Martin Freitag an.
Ein zentrales Anliegen der Vereinigung ist die Haushaltsdisziplin. Sie warnt davor, Konflikte einfach durch höhere Ausgaben zu lösen, und verweist auf die düstere Finanzprognose des Stadtkämmerers. Viele Bürger kritisieren, was sie als unnötige Ausgaben wahrnehmen, und setzen die Kommunalpolitik damit unter Druck.
Besonderes Augenmerk legt die FWG auf den 45-Millionen-Euro-Sonderfonds für Infrastruktur. Das Geld müsse dringenden Bedarfen vorbehalten bleiben und dürfe nicht verschwendet werden, betont die Gruppe. Zwar hat sie Bedenken bei den Ausgabenplänen geäußert, konkrete Vorschläge oder Forderungen zur Gestaltung des Haushalts sind von der FWG bisher jedoch nicht bekannt geworden.
Mit dem neuen Vorstand will die FWG eine strengere Kontrolle der Finanzen Bergisch Gladbachs vorantreiben. Ziel ist es, öffentliche Mittel verantwortungsvoll einzusetzen – besonders in Zeiten knapper werdender Haushaltsmittel. Die Sorgen der Bürger über nicht essenzielle Ausgaben werden voraussichtlich ein zentrales Thema ihrer Arbeit bleiben.






