24 April 2026, 14:38

Fünf ausländische Arbeiter in Gladbeck ohne Papiere bei Baustellenkontrolle festgenommen

Schwarz-weißes Schild an einem Gebäude mit der Aufschrift "Bitte keine Verschmutzung Verursacher werden verfolgt Keine Ablagerung".

Fünf ausländische Arbeiter in Gladbeck ohne Papiere bei Baustellenkontrolle festgenommen

Bei einer Baustellenkontrolle in Gladbeck sind fünf ausländische Arbeiter ohne gültige Papiere aufgeflogen. Zollbeamte nahmen die Männer am 22. Oktober 2025 fest, nachdem sie weder gültige Visa noch Aufenthaltstitel vorlegen konnten.

Die Zollbehörde Dortmund führte die Überprüfung auf einer Baustelle für den Ausbau des Glasfasernetzes durch. Unter den fünf Festgenommenen befanden sich vier Usbeken und ein Turkmenistaner. Keiner von ihnen verfügte über die notwendigen Unterlagen, um legal in Deutschland zu arbeiten oder zu bleiben.

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Einer der usbekischen Männer war bereits wegen eines früheren illegalen Aufenthalts in deutschen Systemen erfasst. Gegen alle fünf wurden strafrechtliche Ermittlungen wegen unerlaubter Einreise und Schwarzarbeit eingeleitet. Anschließend wurden sie an die Ausländerbehörde überstellt, die über ihr weiteres Vorgehen entscheidet.

Der Arbeitgeber, ein in Polen ansässiges Unternehmen, steht nun unter Verdacht, gegen Arbeitsgesetze verstoßen zu haben. Verstöße gegen das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) oder das Mindestlohngesetz (MiLoG) können mit Bußgeldern von bis zu 500.000 Euro geahndet werden. Verurteilte Firmen riskieren zudem vorübergehende Sperren für öffentliche Aufträge.

Der Fall zeigt die Risiken illegaler Beschäftigung und unerlaubten Aufenthalts in Deutschland auf. Bei einer Verurteilung drohen dem Arbeitgeber hohe Strafen, während die Arbeiter mit Abschiebung rechnen müssen. Die Ermittlungen zur Rolle des Unternehmens bei der Entsendung der Männer laufen noch.

Quelle