Frank-Walter Steinmeier: Vom Arbeiterkind zum Bundespräsidenten mit Herz für Benachteiligte
Von Kicken 'Prickel' bis Bundespräsident - Frank-Walter Steinmeier: Vom Arbeiterkind zum Bundespräsidenten mit Herz für Benachteiligte
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird im Januar 2026 seinen 70. Geburtstag feiern – mit noch etwas mehr als einem Jahr im Amt. Geboren in Detmold und im Kreis Lippe aufgewachsen, hat er sich jahrzehntelang dem öffentlichen Dienst gewidmet: von der Kommunalpolitik bis ins Präsidialamt. Jedes Jahr zu Weihnachten serviert er in einer Berliner Suppenküche Kartoffelsuppe und Würstchen an Obdachlose – eine Tradition, die sein langjähriges Engagement für soziale Themen widerspiegelt.
Sein Weg begann in Brakelsiek, wo seine Vorfahren als Kleinbauern und wandernde Ziegelbrenner arbeiteten. Schon als junger Mann zeigte er Entschlossenheit und trug als hart kämpfender Verteidiger beim örtlichen Fußballverein TuS 08 Brakelsiek den Spitznamen „Prickel“.
Steinmeier studierte systematisch Jura, bestand beide Staatsexamen und promovierte 1991 über Obdachlosigkeit – ein Thema, das seine spätere politische Laufbahn vorwegnahm. Bereits 1993 stieg er in das Team von Gerhard Schröder in Niedersachsen ein, wurde Staatssekretär und schließlich Chef der Staatskanzlei.
Sein Aufstieg beschleunigte sich, als Schröder Bundeskanzler wurde. Von 1999 bis 2005 leitete Steinmeier das Bundeskanzleramt, koordinierte die Nachrichtendienste und fungierte als wichtiger Berater. 2005 vollzog er einen überraschenden Wechsel: Trotz seiner SPD-Zugehörigkeit wurde er in Merkels erster großer Koalition Außenminister. Dieses Amt hatte er zweimal inne – zunächst unter Merkel (2005–2009), dann erneut von 2013 bis 2017. Dazu kam von 2007 bis 2009 das Amt des Vizekanzlers. Als Außenminister sorgte seine enge Russland-Politik für Spannungen mit osteuropäischen NATO-Partnern und den USA. 2008 übernahm er kurzzeitig den SPD-Vorsitz, nachdem die Partei bei der Wahl eine Niederlage erlitten hatte – ein Jahr zuvor war er selbst Kanzlerkandidat gewesen. Trotz schwindendem Einfluss seiner Partei blieb er dank politischer Widerstandsfähigkeit in Spitzenpositionen. Seit seiner Wahl zum Bundespräsidenten 2017 trat er aus der aktiven Politik zurück und übernahm eine eher repräsentative Rolle. Doch sein persönlicher Stil bleibt präsent, sei es durch seine jährlichen Besuche in der Suppenküche oder durch Reden über den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Sohn westfälischer Arbeiter vertritt Deutschland heute auf der Weltbühne, ohne den Bezug zu den Sorgen einfacher Bürger zu verlieren.
Mit dem Ende seiner Amtszeit Anfang 2027 geht eine fast 50-jährige Karriere im öffentlichen Leben zu Ende. Sein Weg – vom Arbeiterkind aus Lippe ins Bundespräsidialamt – zeugt von politischem Geschick und einem konsequenten Einsatz für benachteiligte Gruppen. Die Traditionen, die er pflegt, wie das Essen für Obdachlose, spiegeln die Werte wider, die er seit seiner Dissertation bis ins höchste Staatsamt trägt.
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