05 April 2026, 00:52

Festnahme in Bottrop: Serbe ohne Führerschein und Aufenthaltserlaubnis kontrolliert

Eine Gruppe von Menschen mit einem Transparent, auf dem "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" steht, und einer Flagge, im Hintergrund Straßenlaternen, Bäume, Kräne, ein Gebäude und ein bewölkter Himmel.

Festnahme in Bottrop: Serbe ohne Führerschein und Aufenthaltserlaubnis kontrolliert

Eine routinemäßige Kontrolle auf der B224 in Bottrop führte am 12. Februar 2026 zur Festnahme eines 45-jährigen Serben. Beamte des Hauptzollamts Dortmund und der Polizei Recklinghausen hielten seinen Transporter an und deckten dabei mehrere Verstöße auf. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Kontrollbemühungen auf den Straßen Nordrhein-Westfalens, auch wenn solche Überprüfungen in den letzten Jahren zurückgegangen sind.

Die Aktion begann, als Zoll- und Polizeikräfte an der B224 einen Kontrollposten einrichteten. Ein kleiner Transporter, gesteuert von dem serbischen Staatsbürger, wurde zur Überprüfung angehalten. Auf Nachfrage nach seinen Papieren konnte der Mann lediglich eine Kopie seines serbischen Passes vorweisen.

Weitergehende Überprüfungen ergaben, dass ihm sowohl eine gültige Aufenthaltserlaubnis als auch eine Arbeitsgenehmigung für Deutschland fehlten. Er gab an, als selbstständiger Schrotthändler tätig zu sein, verfügte jedoch über keine legale Grundlage für seinen Aufenthalt oder seine Tätigkeit im Land. Zudem stellten die Behörden fest, dass er ohne gültigen Führerschein fuhr.

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Der Mann wurde vorläufig in Gewahrsam genommen, und es wurden strafrechtliche Ermittlungen wegen illegalen Aufenthalts und Fahrens ohne Führerschein eingeleitet. Später wurde er an die Ausländerbehörde Wuppertal überstellt, um seinen weiteren Status in Deutschland zu klären.

Der Fall ereignet sich vor dem Hintergrund rückläufiger Straßenkontrollen durch die Finanzermittlungsdienste in Nordrhein-Westfalen. Während 2021 noch rund 1.200 Kontrollen auf Autobahnen und Bundesstraßen durchgeführt wurden, sank die Zahl bis 2025 auf etwa 850. Personalmangel und Pandemie-bedingte Einschränkungen führten 2023 zu einem Tiefstand von nur 750 Überprüfungen.

Dem Festgenommenen drohen nun juristische Konsequenzen wegen der Aufenthalts- und Verkehrsdelikte. Sein Fall wird von den Ausländerbehörden geprüft, um über einen möglichen Verbleib in Deutschland zu entscheiden. Unterdessen setzen die Vollzugsbehörden ihre Überwachung der Straßen fort – trotz des kontinuierlichen Rückgangs der Kontrollaktivitäten seit 2021.

AKTUALISIERUNG

Large-scale Zoll operation uncovers 33 illegal cases in Unna

A coordinated enforcement operation in Unna has revealed widespread violations of residence and employment laws. On 18 February 2026, 57 officers from Zoll, police, and immigration authorities raided a logistics centre. Key findings include:

  • 33 workers from China, Ghana, Nigeria, and Ivory Coast found illegally employed.
  • 102 individuals total were present during the inspection.
  • The Hauptzollamt Dortmund led the operation, matching the authority involved in the Bottrop case.