Festnahme am Dortmunder Hauptbahnhof: Algerier mit verstecktem Bargeld im Schuh
Gisbert HuhnFestnahme am Dortmunder Hauptbahnhof: Algerier mit verstecktem Bargeld im Schuh
Bundespolizisten nahmen am 7. August am Dortmunder Hauptbahnhof einen 26-jährigen Algerier fest. Der Mann war ohne gültiges Ticket mit dem ICE 100 von Köln nach Dortmund gereist und wurde daraufhin kontrolliert. Bei der Überprüfung entdeckten die Beamten eine größere Bargeldsumme, die er bei sich versteckt trug.
Bei einer Durchsuchung fanden die Polizisten etwa 6.800 Euro, die unter der Einlegesohle seines rechten Schuhs verborgen waren. Als Vorsichtsmaßnahme gegen mögliche illegale Gelder beschlagnahmten die Behörden 6.000 Euro des Betrags und ließen ihm den Rest.
Der Festgenommene konnte die Herkunft des Geldes nicht erklären und verfügte weder über Quittungen noch über sonstige Unterlagen, die seine Angaben stützen würden. Kurz darauf leiteten die Ermittler ein Verfahren wegen Beförderungserschleichung und illegalen Aufenthalts ein.
Gegen den Mann lag zudem ein aktiver Haftbefehl vor, da die Hamburger Ausländerbehörde ein Einreiseverbot gegen ihn verhängt hatte. Nach der Festnahme wurde er in die zentrale Polizeigewahrsamsstelle Dortmund überstellt. Die weiteren Schritte übernahmen anschließend die zuständigen Ausländerbehörden.
Der Fall wirft Fragen sowohl zur Fahrpreishinterziehung als auch zu Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht auf. Ungeklärt bleibt vorerst die Herkunft des beschlagnahmten Bargelds, während die Ermittlungen andauern. Der Mann befindet sich weiterhin in Gewahrsam, bis über das weitere Vorgehen entschieden wird.






