24 April 2026, 12:32

Essen wird zur "Sportstadt für alle" – wie der neue Entwicklungsplan Bewegung fördert

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Essen wird zur "Sportstadt für alle" – wie der neue Entwicklungsplan Bewegung fördert

Essen hat einen bedeutenden Schritt hin zu einer aktiveren Stadt gemacht. Am 25. März 2026 verabschiedete der Stadtrat den Abschlussbericht des Integrierten Sportentwicklungsplans (ISEP). Das Ziel des Plans ist es, Sport und Bewegung für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich zu machen und gleichzeitig mit der städtischen Gesamtentwicklung zu verknüpfen.

Der ISEP wurde im September 2021 ins Leben gerufen, nachdem der Essener Stadtrat ein externes sportwissenschaftliches Institut mit der Leitung des Projekts beauftragt hatte. In den folgenden Jahren flossen in einem partizipativen Prozess Beiträge aus kommunalen Fachbereichen, Sportvereinen, lokalen Initiativen und weiteren Akteuren ein – etwa durch Workshops, Diskussionsrunden und Beteiligungsformate.

Der Plan basiert auf vier zentralen Säulen: der Analyse der aktuellen Sportlandschaft, der Bewertung bestehender Strukturen, der Entwicklung maßgeschneiderter Empfehlungen sowie der Optimierung der Organisation von Sporteinrichtungen und -angeboten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, niedrigschwellige Bewegungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum zu schaffen, um körperliche Aktivität fest im Alltag zu verankern.

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Statt Sport isoliert zu betrachten, verfolgt der ISEP einen vernetzten Ansatz. Er verbindet die sportliche Entwicklung mit Stadtplanung, Schulprogrammen, Jugendinitiativen und der Gestaltung öffentlicher Räume. Der nun vorliegende Abschlussbericht dient als strategische Leitlinie für künftige Entscheidungen – konkrete Maßnahmen bedürfen jedoch weiterer politischer Beratungen und Beschlüsse.

Der verabschiedete ISEP skizziert Essens Vision als "Sportstadt für ALLE Menschen". Seine Empfehlungen werden prägen, wie die Stadt körperliche Aktivität in den kommenden Jahren fördert. Die Umsetzung hängt von den laufenden Diskussionen und Finanzierungsentscheidungen der lokalen Behörden ab.

Quelle