16 April 2026, 16:32

Essen testet KI-gesteuerte Ampeln für smarteren Verkehrsfluss an der Ruhrallee

Stadtstraßenkreuzung mit Ampel, Fahrzeugen, Gebäuden mit Schildern, Strommasten mit Kabeln, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Essen testet KI-gesteuerte Ampeln für smarteren Verkehrsfluss an der Ruhrallee

Essen bereitet Test eines neuen digitalen Verkehrssystems an der Ruhrallee vor

Vom 19. Januar bis zum 28. Februar 2026 wird Essen ein neues intelligentes Verkehrssystem erproben: COMO, ein innovatives Steuerungswerkzeug, das den Verkehrsfluss optimieren soll. Der Pilotversuch konzentriert sich auf eine wichtige Kreuzung in der Nähe des Depots der Ruhrbahn GmbH, wo adaptive Technologien erstmals unter realen Bedingungen getestet werden.

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Die Testphase findet am Knotenpunkt von Ruhrallee, Westfalenstraße und Wuppertaler Straße statt. Intelligente Ampeln mit KI-gesteuerter Regelung passen die Signale dynamisch an den aktuellen Verkehrsbedarf an. Ergänzt werden sie durch LED-Matrixanzeigen, die Fahrern Echtzeit-Verkehrsinformationen liefern.

Kamerasysteme erfassen Fahrzeugbewegungen, um die Reaktionen des Systems weiter zu verfeinern. Gleichzeitig messen Umweltsensoren während des Tests die Stickoxid- (NOₓ) und CO₂-Werte. Während der Anpassungsphase kann es zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen kommen, da die Ingenieure die Software optimieren.

Nach dem sechswöchigen Probebetrieb wird COMO am 1. März 2026 offiziell in Betrieb genommen. Die Ruhrallee dient dann als erste Strecke, auf der das System vollumfänglich arbeitet – mit adaptiver Steuerung, die flexibel auf wechselnde Verkehrsbedingungen reagiert.

Der Test markiert die erste praktische Umsetzung der COMO-Infrastruktur. Bei Erfolg könnten die KI-gesteuerten Ampeln, Umweltsensoren und dynamischen Hinweisschilder das Verkehrmanagement in Essen grundlegend verändern. Die Stadt plant, die Technologie je nach Leistung während und nach der Pilotphase schrittweise auszuweiten.

Quelle