Erstes stationäres Hospiz in Herford entsteht in historischem Gebäude
Irmtrud BolzmannErstes stationäres Hospiz in Herford entsteht in historischem Gebäude
Erstes stationäres Hospiz im Kirchenkreis Herford eröffnet in historischem Gebäude „Unter den Linden 41“
Im historischen Gebäude „Unter den Linden 41“ entsteht das erste stationäre Hospiz des Kirchenkreises Herford – ein wichtiger Meilenstein für die Palliativversorgung in der Region. Die Bau- und Sanierungsarbeiten laufen bereits, die Fertigstellung ist für den Sommer 2026 geplant.
Das unter Denkmalschutz stehende Haus beherbergte bis Sommer 2024 die Tagesklinik der Kreiskliniken. Sämtliche Umbaumaßnahmen erfolgen unter strengen Auflagen der Denkmalpflege, um den historischen Charakter zu bewahren. Für die Gestaltung zeichnet die Architektin Byron-Leigh Brown verantwortlich, die das Projekt im Auftrag des Kirchenkreises Herford begleitet.
Das Hospiz wird über zehn Gästezimmer sowie einen barrierefreien Aufzug verfügen, um eine vollumfängliche Zugänglichkeit zu gewährleisten. Betrieben wird die Einrichtung von der Hospiz Herford gGmbH, einer gemeinnützigen Tochter des Diakonischen Werks in den Kirchenkreisen Vlotho und Herford. Eng kooperieren soll das stationäre Hospiz mit ambulanten Hospizdiensten, um eine ganzheitliche Betreuung zu ermöglichen.
Die Finanzierung des Vorhabens übernimmt die Stiftung „Zukunft im Wittekindkreis“. Dennoch werden weitere Unterstützungen benötigt – Spenden sind sowohl an die Stiftung als auch direkt an das Hospiz möglich.
Nach seiner Fertigstellung wird das Hospiz spezialisierte Palliativpflege in einem historisch bewahrten Ambiente anbieten. Die Einrichtung verbindet moderne Standards mit dem Erhalt des baulichen Erbes und erweitert so das Versorgungsangebot für die lokale Gemeinschaft.
