EEG-Streichung gefährdet Solaranlagen in Mehrfamilienhäusern – Studie warnt vor Folgen
Gisbert HuhnEEG-Streichung gefährdet Solaranlagen in Mehrfamilienhäusern – Studie warnt vor Folgen
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) plant die Streichung der EEG-Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen. Eine neue Studie warnt, dass diese Änderung private Stromprojekte in Mehrfamilienhäusern hart treffen könnte.
Die Erkenntnisse stammen von den Ökonomen Andreas Fischer und Ralph Henger vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln. Ihre Untersuchung, die im Rahmen des Kopernikus-Projekts Ariadne unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) entstand, analysiert die finanziellen Folgen eines Wegfalls der Subventionen.
Ohne die EEG-Förderung könnten sich viele kleine Solaranlagen auf Wohngebäuden nicht mehr rechnen. Die Funke-Mediengruppe griff diese Bedenken in ihren Freitagsausgaben auf.
Der geplante Subventionsabbau droht, kleine Solarprojekte wirtschaftlich unattraktiv zu machen – betroffen wären vor allem gemeinsame Anlagen in kleineren Wohnhäusern. Die Studienergebnisse befeuern nun die laufende Debatte über Anreize für erneuerbare Energien.






