19 April 2026, 06:26

Edeltraut Müller erhält Bundesverdienstorden für ihr Lebenswerk in der Sozialarbeit

Mahnmal in Berlin mit Blumen und Kerzen vor einer Wand

Edeltraut Müller erhält Bundesverdienstorden für ihr Lebenswerk in der Sozialarbeit

Edeltraut Müller mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet

Edeltraut Müller hat Deutschlands höchste zivile Auszeichnung erhalten: den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Die Ehrung wurde ihr am 28. November 2025 für ihr lebenslanges Engagement in sozialen Belangen zuteil. Ihr Wirken umfasst die Krankenpflege, Innovationen in der Altenheimbetreuung sowie die Begleitung sterbenskranker Patienten.

Müller begann ihre Laufbahn als Krankenschwester in Essen, bevor sie in das Kloster nach Münster eintrat. Später wurde sie Leiterin des Caritas Stift St. Lambertus in Rellinghausen, eine Position, die sie bis zu ihrer Pensionierung innehatte. Während dieser Zeit führte sie eine Regelung ein, die es Senioren erlaubte, Haustiere zu halten – eine Neuerung, die in vielen Pflegeeinrichtungen damals noch ungewöhnlich war.

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2014 begann sie ihr ehrenamtliches Engagement beim Projekt Wünschewagen, das sterbenskranken Menschen letzte Wünsche erfüllt. Im Laufe der Jahre begleitete sie persönlich über 100 dieser Fahrten. Auch nach ihrer Pensionierung setzte sie ihr Engagement fort, unter anderem durch ihre Arbeit für die St. Ludgeri-Stiftung in Essen-Werden seit 2017.

Müllers Verdienste wurden bereits mehrfach gewürdigt: 2024 erhielt sie den Ehrentaler der St. Ludgeri-Stiftung. Nun würdigt der Bundesverdienstorden offiziell ihr jahrzehntelanges Wirken für andere.

Die Auszeichnung unterstreicht Müllers prägenden Einfluss auf das Gesundheitswesen, die Altenpflege und die Sterbebegleitung. Ihre Initiativen – von tierfreundlichen Pflegeheimen bis zur Wunscherfüllung – haben das Leben vieler Menschen direkt verbessert. Die Ehrung spiegelt sowohl ihre beruflichen Leistungen als auch ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement wider.

Quelle