Düsseldorfer Großrazzia deckt Drogenfahrten und Fälschungen auf
Düsseldorfer Polizei führt Großrazzia gegen Verkehrs- und Finanzdelikte durch
Letzten Freitag führte die Düsseldorfer Polizei eine groß angelegte Kontrollaktion durch, die sich gegen Verkehrs- und Wirtschaftstraftaten richtete. Zwischen 13:00 und 19:00 Uhr am 24. April 2026 überprüften Beamte 117 Personen und 96 Fahrzeuge. Dabei deckten sie eine Reihe von Verstößen auf – von Urkundenfälschung bis hin zu Drogenfahrten unter Einfluss von Betäubungsmitteln.
Die Aktion begann mit finanziellen Kontrollen unter Leitung von Zollbeamten. Diese stellten 20 Straftaten und sechs Ordnungswidrigkeiten fest. Parallel leitete die Polizei sieben strafrechtliche Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Fahrens ohne Führerschein, gefälschter Dokumente und manipulierter Kennzeichen.
Im Rahmen der Kontrollen wurden 24 Fahrer daran gehindert, ihre Fahrt fortzusetzen. Zwei Fahrzeuge wurden als Beweismittel sichergestellt, darunter ein Kleintransporter mit schweren technischen Mängeln. Bei einer anschließenden Untersuchung in einer Prüfstelle wurden an dem Fahrzeug mehrere gefährliche Defekte festgestellt.
Ein Autofahrer wurde erwischt, wie er ohne gültigen Führerschein und unter Kokaineinfluss ein Fahrzeug steuerte. Ein weiterer Mann nutzte ein in den Niederlanden zugelassenes Auto mit unsachgemäß angebrachten portugiesischen Kennzeichen. Zudem gab es den Verdacht auf 11 Fälle des illegalen Gebrauchs von im Ausland zugelassenen Fahrzeugen.
Bis zum Ende der Aktion verhängte die Polizei 33 Bußgelder wegen verschiedener Verstöße.
Die sechsstündige Operation führte zu mehreren Festnahmen, Fahrzeugbeschlagnahmungen und Strafen. Die Behörden ermitteln weiterhin in Fällen von Urkundenfälschung, Kennzeichenmanipulation und Drogenfahrten. Die Kontrollen unterstreichen die anhaltenden Bemühungen, Verkehrs- und Finanzvorschriften in Düsseldorf durchzusetzen.






