Dürener Polizei prüft Überholabstände – und ist überrascht vom Ergebnis
Irmtrud BolzmannDürener Polizei prüft Überholabstände – und ist überrascht vom Ergebnis
Dürener Polizei kontrolliert Überholabstände von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern
Bei einer gezielten Aktion am Mittwochmorgen hat die Polizei in Düren die Einhaltung der vorgeschriebenen Überholabstände zu Radfahrern und E-Scooter-Fahrern überprüft. Die Kontrollen fanden auf der Valencienner Straße statt. Mit auffälligen pinkfarbenen Straßenmarkierungen maßen die Beamten, ob Fahrzeuge den gesetzlich geforderten Seitenabstand beim Überholen einhielten.
Ziel der Maßnahme war es, Unfälle mit zweirädrigen Verkehrsteilnehmern zu verringern. Wie Polizeihauptkommissar André Bruns betonte, solle das gegenseitige Verständnis aller Verkehrsteilnehmer gestärkt werden. Die Beamten setzten dabei auch auf Aufklärung und Sensibilisierung, um nachhaltige Verbesserungen der Verkehrssicherheit zu erreichen.
Bei den Kontrollen wurde kein einziger Überholvorgang beanstandet, der den gesetzlichen Mindestabstand unterschritten hätte. Autofahrer müssen innerorts mindestens 1,5 Meter und außerorts mindestens 2 Meter Abstand halten, wenn sie Radfahrer oder E-Scooter-Fahrer überholen. Verstöße werden mit einem Bußgeld von 30 Euro geahndet.
Während der Aktion wurden zwei Autofahrer wegen der Nutzung ihres Handys am Steuer belangt. Die Polizei kündigte an, solche Kontrollen künftig regelmäßig an wechselnden Standorten im gesamten Kreisgebiet durchzuführen.
Die Initiative unterstrich die Bedeutung ausreichender Überholabstände. Gleichzeitig wurde betont, dass Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit Unfälle verhindern können. Weitere Kontrollen sollen die Einhaltung der Regeln langfristig sichern.
