Drei "Digital Making Places" im Bergischen Kreis fördern digitale Talente von morgen
Irmengard SteinbergDrei "Digital Making Places" im Bergischen Kreis fördern digitale Talente von morgen
Drei neue „Digital Making Places“ im Rheinisch-Bergischen Kreis eröffnet
Im Rheinisch-Bergischen Kreis haben drei neue „Digital Making Places“ ihre Türen geöffnet. Diese innovativen Lernzentren bieten Schülerinnen und Schülern praktischen Zugang zu modernster Technologie wie 3D-Druckern, Lasercuttern und Virtual-Reality-Anwendungen. Ziel der Initiative ist es, digitale Kompetenzen und kreatives Problemlösen bereits im frühen Alter zu fördern.
Die Einrichtungen sind nun am Cyriax-Schulzentrum in Overath, am Gymnasium Wermelskirchen, an der Gesamtschule Wermelskirchen Nord sowie am Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land in Betrieb. Jeder Standort verfügt über Ausstattung für Audio- und Videoproduktion, Robotik, Programmierung und digitale Fertigung. Von Grundschülern bis zu weiterführenden Jahrgängen können die Jugendlichen mit Geräten wie Stickmaschinen, Lasercuttern und VR-Systemen experimentieren.
Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit zwischen dem Bildungsnetzwerk des Kreises, den Städten Overath und Wermelskirchen sowie der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land. Die operative Leitung liegt beim Fachbereich Bildung und Integration des Rheinisch-Bergischen Kreises. Lokale Verantwortliche, darunter Bürgermeister und Schulleitungen, loben das Vorhaben als wichtigen Schritt, um junge Menschen auf die Anforderungen moderner Berufe vorzubereiten.
Neben technischen Fähigkeiten liegt der Fokus der Zentren auf der Stärkung von Schlüsselkompetenzen wie Teamarbeit, Anpassungsfähigkeit und Innovationsgeist. Die Initiatoren sind überzeugt, dass diese Erfahrungen den Schülerinnen und Schülern helfen werden, sich in einem sich rasant wandelnden Arbeitsmarkt zu behaupten.
Die „Digital Making Places“ sind nun an vier Standorten voll einsatzbereit. Schulen und Berufsbildungsträger werden die Räumlichkeiten nutzen, um Technologie in den schulischen Alltag zu integrieren. Der langfristige Erfolg des Projekts hängt dabei von der kontinuierlichen Unterstützung lokaler Partner und Bildungsverantwortlicher ab.






