15 May 2026, 14:33

Dortmund wird 2026 zum Zentrum des Klimaprotests mit Camp und Großdemo

Große Menschenmenge bei einer Klimaprotestkundgebung vor einem Gebäude mit Bäumen und einem klaren Himmel im Hintergrund, viele halten Schilder und tragen Taschen.

Dortmund wird 2026 zum Zentrum des Klimaprotests mit Camp und Großdemo

Vom späten Mai bis Anfang Juni 2026 findet in Dortmund ein großes Klimacamp statt. Die Organisator:innen haben eine Reihe von Veranstaltungen, Demonstrationen und Diskussionsrunden zu Umwelt- und Sozialthemen geplant. Die Polizei hat bestätigt, dass sie für die Sicherheit sorgen und gleichzeitig die friedliche Teilnahme unterstützen wird.

Die Vorbereitungen für das Camp beginnen am 23. Mai 2026, die Aufbauphase dauert bis zum 26. Mai. Das Hauptprogramm startet am folgenden Tag mit Workshops, Vorträgen und Aktivitäten vom 27. bis 30. Mai. Verschiedene Umweltinitiativen und Organisationen haben für den Zeitraum vom 28. Mai bis 1. Juni Versammlungen und Veranstaltungen zu Klimafragen und anderen drängenden Themen angemeldet.

Ein großer Demonstrationsmarsch ist für den 30. Mai geplant, wobei mit mehreren tausend Teilnehmenden gerechnet wird. Das Camp stößt in ganz Deutschland und Europa auf großes Interesse, mit Aufrufen zu einer breiten Beteiligung an den angemeldeten Kundgebungen.

Die Dortmunder Polizei hat die Verantwortung für die Sicherheitsmaßnahmen während des Camps und aller damit zusammenhängenden Veranstaltungen übernommen. Sie arbeitet eng mit den Organisator:innen, der Polizei Hamm, lokalen Behörden und Versorgungsbetrieben zusammen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Zwar werden die Beamten friedliche Demonstrant:innen schützen, sie warnen jedoch vor Versuchen, die Veranstaltungen zu stören oder kritische Infrastruktur zu gefährden. Der Abbau des Camps ist für den Zeitraum vom 1. bis 4. Juni 2026 vorgesehen.

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Das Klimacamp bringt fast zwei Wochen lang Aktivist:innen, Organisationen und Teilnehmende zusammen. Die Behörden betonen, dass sie die öffentliche Ordnung wahren werden, gleichzeitig aber friedlichen Protest ermöglichen. Mit dem Programm und den Demonstrationen soll auf drängende Umwelt- und Sozialfragen in großem Maßstab aufmerksam gemacht werden.

Quelle