04 May 2026, 10:26

Dormagener Reservisten sammeln Spenden für Kriegsgräber und Frieden

Plakat für eine Wohltätigkeitsbasar, der Witwen und Waisen deutscher, australischer, ungarischer und alliierter Soldaten unterstützt, mit Veranstaltungseinzelheiten im Text.

Dormagener Reservisten sammeln Spenden für Kriegsgräber und Frieden

Dormagener Reservistenkameradschaft sammelt im November für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Anfang November startet die Dormagener Reservistenkameradschaft eine Spendenaktion zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Ehrenamtliche Helfer werden in Supermärkten, auf Wochenmärkten und Friedhöfen vor Ort Spenden für die Arbeit der Organisation sammeln. Ziel der Initiative ist es, das Gedenken an die Opfer von Kriegen wachzuhalten und weltweit friedenssichernde Maßnahmen zu fördern.

Die Aktion beginnt am 8. November im HIT-Supermarkt, gefolgt von einer zweiten Sammlung am 15. November auf dem Edeka-Knell-Markt. Zudem werden die Freiwilligen während des Dormagener Wochenmarkts sowie bei Haus-zu-Haus-Besuchen um Spenden bitten. An Allerheiligen und Allerseelen sind sie auf den Friedhöfen präsent, um zu weiteren Beiträgen zu motivieren.

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Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der vor Ort von Bürgermeister Erik Lierenfeld unterstützt wird, betreut über 830 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern. Seine Arbeit macht die langfristigen Folgen von Diktatur, Nationalismus und Rassismus deutlich. Bei einer kürzlichen Veranstaltung würdigte Thomas Kutschaty, Landesvorsitzender des VDK, das Engagement der Reservisten und erinnerte dabei an ein Zitat von Albert Schweitzer: „Soldatengräber sind die großen Prediger des Friedens.“

Da der Volksbund ausschließlich durch öffentliche Spenden finanziert wird, fließen die Gelder in die Pflege der Grabstätten, die Dokumentation der Gefallenen sowie in Bildungsprojekte über die Folgen von Kriegen. Die in Dormagen gesammelten Mittel kommen direkt der weltweiten Instandhaltung der Kriegsgräber zugute und unterstützen zudem Initiativen, die künftige Generationen über die Gefahren von Konflikten und Extremismus aufklären. Bürgerinnen und Bürger können sich in Supermärkten, auf Märkten oder während der anstehenden Friedhofsbesuche beteiligen.

Quelle