28 April 2026, 08:58

Deutschland und Niederlande beschaffen 222 moderne Jackal-Schützenpanzer für 3,4 Milliarden Euro

Schwarz-weißes Papier mit dem Titel "Vast German War Material Surrendered to Allies" mit detaillierten Illustrationen von übergebenen deutschen Militärfahrzeugen, Schiffen und Ausrüstung.

Deutschland und Niederlande beschaffen 222 moderne Jackal-Schützenpanzer für 3,4 Milliarden Euro

Deutschland und die Niederlande haben sich auf ein 3,4-Milliarden-Euro-Geschäft für neue radgestützte Schützenpanzer geeinigt. Der Vertrag umfasst 150 Einheiten des Modells Jackal für Deutschland und 72 für die Niederlande. Beide Länder arbeiten bereits häufig bei Rüstungsbeschaffungen und gemeinsamen Militäroperationen zusammen.

Der Jackal basiert auf dem Fahrgestell des Boxer, einer vielseitigen Plattform, die bereits in verschiedenen Verteidigungsrollen eingesetzt wird. Der Hauptauftragnehmer Rheinmetall erhält aus der Vereinbarung fast 3 Milliarden Euro. Der Jackal übernimmt den Turm und die 30-mm-Hauptkanone des Puma, eines kettengetriebenen leichten Panzers. Diese Konstruktion stärkt seine Feuerkraft, während die Beweglichkeit eines Radfahrzeugs erhalten bleibt. Das Boxer-Fahrgestell, bekannt für seine modulare Flexibilität, bildet die Grundlage des Fahrzeugs.

Deutschland hat zudem Sanitätsfahrzeuge auf Basis derselben Boxer-Plattform bestellt. Weitere Varianten befinden sich in der Entwicklung, darunter eine Brückenlegeversion und eine Haubitze, die auf der Panzerhaubitze 2000 basiert. Diese Erweiterungen unterstreichen die Anpassungsfähigkeit des Fahrgestells für unterschiedliche militärische Anforderungen.

Die Rüstungsbeschaffungsbehörde OCCAR, die das Projekt überwacht, verwaltet ein Investitionsportfolio von 10 Milliarden Euro für Boxer-bezogene Programme. Der jüngste Deal festigt die langjährige Zusammenarbeit zwischen den deutschen und niederländischen Streitkräften in den Bereichen Ausrüstung und Kommandostrukturen.

Der 3,4-Milliarden-Euro-Vertrag sieht die Lieferung von 222 Jackal-Fahrzeugen an beide Länder bis zum vereinbarten Zeitplan vor. Rheinmetalls Anteil an der Finanzierung unterstreicht seine zentrale Rolle im Projekt. Zukünftige Boxer-Varianten, darunter medizinische, pioniertechnische und Artillerieeinheiten, werden das Einsatzspektrum der Plattform weiter ausbauen.

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