11 March 2026, 12:30

Business Forum 2026: Wie Förderchancen die Zukunft der heimischen Wirtschaft prägen

Ein Diagramm, das die Anzahl der durch die COVID-19-Pandemie betroffenen US-Geschäfte zeigt, mit Abschnitten für Erholung und wirtschaftliche Erholung, unterteilt nach Branche, und begleitet von beschreibendem Text auf der linken Seite.

Business Forum 2026: Wie Förderchancen die Zukunft der heimischen Wirtschaft prägen

Rund 70 Führungskräfte aus der Wirtschaft trafen sich in den Räumlichkeiten der Wilken Software Group in Greven zum Business Forum 2026. Die von WESt und der NRW.BANK gemeinsam ausgerichtete Veranstaltung stand unter dem Motto "Förderchancen nutzen, die Zukunft gestalten" und widmete sich den Themen Fördermöglichkeiten sowie den künftigen wirtschaftlichen Herausforderungen. Zu den Rednern zählten regionale Vertreter, Finanzexperten und Wissenschaftler, die zentrale Fragen für die heimische Wirtschaft behandelten.

Eröffnet wurde das Forum mit einem Hauptvortrag von Prof. Dr. Manuel Rupprecht, der sich dem Thema "Der globale Wirtschaftsumbruch und der deutsche Mittelstand" widmete. In seinem Beitrag analysierte er, wie sich veränderte Handelsdynamiken und geopolitische Entwicklungen auf die Chancen mittelständischer Unternehmen auswirken. Rupprecht betonte dabei die Notwendigkeit von Anpassungsfähigkeit in einer sich wandelnden Weltordnung.

Anschließend sprach Dr. Martin Sommer, Landrat des Kreises Steinfurt, über die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit der Region. Er verwies auf die globalen Veränderungen als sowohl Herausforderung als auch Gelegenheit, durch Innovation die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. In seinen Ausführungen hob er die Bedeutung strategischer Investitionen für ein nachhaltiges Wachstum hervor.

Im Mittelpunkt des Forums standen die Fördermöglichkeiten, die Guido Hellmer von der NRW.BANK und Varvara Leinz vom WESt-Geschäftsbereich Unternehmensservice vorstellten. Sie präsentierten Programme wie den neuen Transformationskredit, der Unternehmen bei der Modernisierung unterstützen soll. Zudem wurden die seit 2020 ausgeweiteten Landesinitiativen thematisiert, darunter Digitalisierungszuschüsse, Fördermittel für die grüne Wende sowie Kreditlinien zur Stabilisierung von Lieferketten. Diese Maßnahmen waren schrittweise eingeführt worden – zunächst mit Fokus auf die Pandemiebewältigung (2020–2021), später zur Abfederung von Inflation und Energiekrise (2022–2024).

Zum Abschluss der Veranstaltung unterstrich Gabriela Pantring, Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK, die wirtschaftliche Stärke der Region Steinfurt. Sie plädierte für kontinuierliche Investitionen, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, und bekräftigte damit den Fokus des Forums auf vorausschauende Finanzplanung.

Das Business Forum 2026 bot lokalen Unternehmen wertvolle Einblicke in Förderprogramme und wirtschaftliche Strategien. Die Teilnehmer erhielten konkrete Informationen zu staatlich geförderten Hilfen – von Digitalisierungszuschüssen bis hin zu Nachhaltigkeitsförderungen. Ziel der Diskussionen war es, Unternehmen mit den notwendigen Instrumenten auszustatten, um sich in einem von globalen und regionalen Umbrüchen geprägten Umfeld behaupten zu können.

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