Brambauer-Runder Tisch: Wie Lünens Bürger ihre Stadt selbst gestalten
Irmtrud BolzmannBrambauer-Runder Tisch: Wie Lünens Bürger ihre Stadt selbst gestalten
Ein neues Format für Bürgerbeteiligung: Der Brambauer-Runder Tisch in Lünen
Am 10. Februar 2026 fand in Lünen eine neuartige Veranstaltung statt: Rund 120 Anwohner trafen sich im Bürgerzentrum zum Brambauer-Runder Tisch, einem workshopartigen Austausch, der die Zukunft des größten Stadtteils mitgestalten soll. Statt klassischer Podiumsdiskussionen stand hier der Dialog in kleinen Gruppen und die gemeinsame Entwicklung konkreter Ideen im Mittelpunkt.
Teilgenommen haben Anwohner, Politiker, Unternehmer und Vertreter lokaler Vereine. Statt Vorträgen zu folgen, arbeiteten die Teilnehmer in Arbeitsgruppen zusammen und entwickelten Projekte für Brambauer – darunter die Gründung von Brampower, einem Schulclub am Freibad Brambauer, die Einrichtung eines After-Work-Marktes sowie die Ausweitung von Müllsammelaktionen in Kooperation mit dem Verein Sauberes Lünen.
Auch Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg beteiligte sich an den Gesprächen und tauschte sich direkt mit den Gästen aus. Viele beschrieben die Atmosphäre im Nachhinein als offen und lobten die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Die Rückmeldungen zeigten, wie das Format dabei half, abstrakte Anliegen in umsetzbare Pläne zu verwandeln.
Obwohl der Brambauer-Runder Tisch auf große Zustimmung stieß, haben andere Lünener Stadtteile bisher keine ähnlichen Veranstaltungen angekündigt. Doch ab 2026 sollen solche Nachbarschaftsdialoge in allen Bezirken zur Regel werden.
Die Veranstaltung brachte klare Projektvorschläge hervor – von Jugendclubs bis zu Umweltinitiativen. Die Teilnehmer verließen den Runder Tisch mit dem Gefühl, etwas bewegt zu haben, und die Stadt verfügt nun über eine Sammlung konkreter Ideen für Brambauer. In den kommenden Jahren wird das interaktive Format schrittweise auf ganz Lünen ausgeweitet.
Lünen erweitert Bürgerdialoge mit parallelen Veranstaltungen in Brambauer und Lünen-Süd
Der Brambauer Runder Tisch am 10. Februar 2026 wurde von einer parallelen Veranstaltung in Lünen-Süd am 12. Februar gefolgt. Beide Veranstaltungen, die um 19:00 Uhr in lokalen Gemeindezentren stattfanden, boten direkten Dialog mit Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg und konzentrierten sich auf die Entwicklung projektspezifischer Projekte für das Viertel. Die Veranstaltungen markieren den Start einer stadtweiten Initiative, ähnliche interaktive Dialoge bis 2026 in allen Lünener Stadtteilen abzuhalten.