Bergisch Gladbach korrigiert Abstimmungsergebnis – CDU-Sieg ohne AfD-Einfluss
Irmengard SteinbergBergisch Gladbach korrigiert Abstimmungsergebnis – CDU-Sieg ohne AfD-Einfluss
Die Stadtverwaltung von Bergisch Gladbach hat die Auszählung einer Abstimmung aus einer jüngsten Haushaltsdebatte korrigiert. Durch die Änderung verschiebt sich das Ergebnis um eine Stimme – damit steht fest, dass der Antrag der CDU mit 38 zu 31 Stimmen angenommen wurde. Die Berichtigung bestätigt, dass der Erfolg der Partei nicht auf die Unterstützung der AfD zurückging.
Der Fehler wurde bei der Erstellung des Sitzungsprotokolls entdeckt. Beamte stellten eine Abweichung zwischen der mündlich verkündeten und der dokumentierten Stimmenzahl fest. Ursprünglich war das Ergebnis mit 37 zu 31 zugunsten der CDU bekannt gegeben worden.
Die korrigierten Zahlen zeigen, dass die CDU 29 Stimmen erhielt, dazu kamen zwei Stimmen der Bürgerpartei und eine Stimme eines parteilosen Stadtrats. Selbst wenn alle AfD-Mitglieder sich enthalten hätten, wäre diese Kombination weiterhin eine knappe Mehrheit gewesen.
Die CDU nutzte die berichtigten Zahlen umgehend, um ihre Ablehnung einer Zusammenarbeit mit der AfD zu unterstreichen. Parteivertreter betonten, dass demokratische Abstimmungen die freien Entscheidungen gewählter Mandatsträger widerspiegeln. Zugleich wiesen sie Vorwürfe zurück, die AfD-Stimmen hätten das Ergebnis beeinflusst.
Der Fehler löste hitzige öffentliche Debatten aus und verschärfte die politischen Spannungen in der Stadt. Um Transparenz zu schaffen, wird das korrigierte Ergebnis in der nächsten Ratssitzung offiziell verkündet.
Die aktualisierte Auszählung bestätigt, dass der Haushaltsantrag der CDU auch ohne AfD-Unterstützung erfolgreich war. Die Partei hält an ihrer Weigerung fest, mit der rechtspopulistischen Gruppierung zusammenzuarbeiten. Die Korrektur wird bei der nächsten Sitzung mündlich mitgeteilt.






