06 May 2026, 02:26

Bergisch Gladbach: Gestopptes Wohnprojekt "Leben an der Strunde" könnte bald weitergehen

Farbcodierte Karte eines vorgeschlagenen Wohnbauentwicklungsplans, der mit Etiketten für Gebäude, Straße und andere Merkmale gekennzeichnet ist.

Bergisch Gladbach: Gestopptes Wohnprojekt "Leben an der Strunde" könnte bald weitergehen

Stillgelegtes Wohnprojekt in Bergisch Gladbach könnte bald wieder starten

Nach einjähriger Verzögerung könnte das gestoppte Bauvorhaben „Leben an der Strunde“ in Bergisch Gladbach bald wieder Fahrt aufnehmen. Die Entwicklung war ins Stocken geraten, nachdem Bedenken wegen Investoren im Zusammenhang mit der Gröner Group aufkamen. Nun sehen Stadtvertreter nach jüngsten Gesprächen mit zentralen Beteiligten Anzeichen für Fortschritte.

Das Projekt geriet 2023 in Schwierigkeiten, als die Stadt die Arbeiten am Bebauungsplan vorläufig einstellte. Investoren aus dem Unternehmensimperium von Christoph Gröner, darunter die CGRE AG – die 89,9 Prozent an der CG Wohnen an der Strunde GmbH & Co. KG hält –, standen wegen ungelöster Fragen in der Kritik. Zu den Problemen zählten unter anderem ausstehende Gutachten zu Entwässerung und Verkehrsinfrastruktur.

Eine Delegation, der auch Ronald Pofalla, ehemaliger Bundesminister und enger Vertrauter Gröners, angehörte, traf kürzlich mit Stadtvertretern zusammen. Ziel der Gespräche war es, die anstehenden Probleme zu klären und das Projekt wiederzubeleben. Zwar bleibt die Stadt vorsichtig, doch es gebe erste Schritte zur Behebung der Verzögerungen, hieß es aus Kreisen der Verwaltung.

Trotz der optimistischen Signale wird die Stadt die Aussetzung der Bebauungsplan-Arbeiten jedoch noch nicht aufheben. Zunächst müssten die Investoren konkrete Fortschritte vorweisen, bevor weitere Schritte folgen können.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Zukunft des Wohnprojekts hängt nun davon ab, ob die Investoren greifbare Ergebnisse liefern. Werden die erforderlichen Gutachten und Infrastrukturpläne finalisiert, könnte die Stadt mit den nächsten Phasen fortfahren. Bis dahin liegt der Ball im Feld der Gröner Group.

Quelle