17 April 2026, 04:26

Bayer muss 185 Millionen Dollar wegen Monsanto-PCB-Skandal zahlen – doch der Streit geht weiter

Plakat mit Text und Logo, das "$160 Milliarden die Einsparungen, die Steuerzahler durch Verhandlung von niedrigeren Arzneimittelpreisen durch Medicare sparen werden" angibt.

Bayer muss 185 Millionen Dollar wegen Monsanto-PCB-Skandal zahlen – doch der Streit geht weiter

Bayer steht unter wachsendem juristischem Druck wegen giftiger PCB-Belastung durch Tochterfirma Monsanto

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Ein aktuelles Gerichtsurteil im US-Bundesstaat Washington verpflichtet den Konzern zur Zahlung von 185 Millionen US-Dollar Schadensersatz wegen PCB-Kontamination an einer Schule. Nun geht Monsanto rechtlich gegen ehemalige Kunden in Missouri vor und verlangt, dass diese sich an den finanziellen Lasten beteiligen.

Der Oberste Gerichtshof von Washington entschied, dass Bayer Opfer von PCB-Belastungen am Sky Valley Education Center in Monroe entschädigen muss. Über 200 Schüler, Mitarbeiter und Eltern hatten geklagt, da die Chemikalien schwere gesundheitliche Schäden verursacht haben sollen. Zwar einigte sich Bayer in den meisten Fällen außergerichtlich, doch acht Berufungsverfahren sind noch anhängig.

Das Unternehmen kritisiert das Urteil scharf und argumentiert, die Begründung des Gerichts verstoße gegen die US-Verfassung. Bayer prüft weitere rechtliche Schritte, um die Schadensersatzsumme zu reduzieren oder das Urteil aufzuheben. Gleichzeitig verklagt Monsanto ehemalige Kunden in Missouri, die einst seine PCBs nutzten, und besteht darauf, dass sie sich an den laufenden Prozesskosten beteiligen.

Die finanzielle Belastung spiegelt sich in der Aktienperformance von Bayer wider. Analysten raten Aktionären, dringend auf eine Lösung zu drängen, da die Altlasten von Monsanto weiter wachsen.

Die 185-Millionen-Dollar-Zahlung zählt zu den höchsten Strafen, die Bayer wegen des PCB-Erbes von Monsanto hinnehmen musste. Da weitere Klagen noch nicht abgegolten sind und neue Rechtsstreitigkeiten aufkommen, bleiben die finanziellen und reputativen Risiken für das Unternehmen hoch. Die Ergebnisse der anstehenden Berufungsverfahren könnten die künftigen Haftungen von Bayer maßgeblich prägen.

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