Aus Industriebrache wird grüne Gewerbeoase: Dormagens nachhaltige Transformation
Irmtrud BolzmannAus Industriebrache wird grüne Gewerbeoase: Dormagens nachhaltige Transformation
Aus einem belasteten Industriegelände in Dormagen wird ein nachhaltiges Gewerbezentrum
Das fast vier Hektar große Areal am Zinkhüttenweg wurde monatelang saniert – nun steht das Projekt kurz vor dem Abschluss. Lokale Verantwortliche und Investoren treiben die Pläne für moderne, umweltfreundliche Gewerbeflächen voran.
Die ehemalige Gaslagerstätte hatte die Hagedorn Group im Herbst 2024 erworben. Gemeinsam mit der GDD Development GmbH begann das Unternehmen umgehend mit der Aufbereitung des stark belasteten Bodens. Bis November 2025 waren die Sanierungsarbeiten weitgehend abgeschlossen, sodass die Bebauung voranschreiten konnte.
Am 11. November besuchte Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld das Gelände, um sich vor Ort ein Bild von den Fortschritten zu machen. Das Vorhaben passt in die landesweiten Bestrebungen Nordrhein-Westfalens: Wie aus Umweltberichten des Landes hervorgeht, wurden in den vergangenen fünf Jahren rund 150 belastete Industrieflächen für gewerbliche Zwecke reaktiviert.
Die neuen Gewerbehallen, die nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) in Gold zertifiziert werden sollen, umfassen Flächen zwischen 5.000 und 20.000 Quadratmetern. Die Vermarktung der Immobilien hat bereits begonnen; mit dem Baubeginn ist etwa ein Jahr nach Unterzeichnung eines Mietvertrags zu rechnen.
Die SWD, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagens, hatte die Hagedorn Group als Investor gewonnen. Interessierte Unternehmen können sich für weitere Informationen an Rainer Bertelsmeier, Leiter des Gewerbeflächenmanagements bei der SWD, wenden.
Die Umnutzung des Geländes markiert einen wichtigen Schritt bei der Neubelebung von Industriebrachen in Dormagen. Nach Fertigstellung werden hier nachhaltige Gewerbeflächen entstehen, die höchsten ökologischen Ansprüchen genügen. Das Projekt steht exemplarisch für die anhaltenden Bemühungen, belastete Standorte wirtschaftlich sinnvoll wiederzuverwerten.






