Astragon Development startet Seafarer: The Ship Sim im Early Access und gründet Betriebsrat
Irmengard SteinbergAstragon Development startet Seafarer: The Ship Sim im Early Access und gründet Betriebsrat
Astragon Development startet ehrgeizigstes Projekt Seafarer: The Ship Sim in Steam Early Access
Das Studio Astragon Development hat sein bislang ambitioniertestes Projekt, Seafarer: The Ship Sim, am 7. Oktober in der Steam-Early-Access-Phase veröffentlicht. Der Preis liegt bei 24,99 Euro. Zeitgleich gründete das Team am Standort Hamm in Westfalen einen Betriebsrat, der die Interessen der Mitarbeiter vertreten soll.
Der in Hamm ansässige Entwickler, der mittlerweile zur Astragon Group gehört, ist seit langem eine feste Größe in der deutschen Spielebranche. Das vor Jahrzehnten gegründete Studio zählt zu den ältesten des Landes. Im Mai 2025 – fast zwei Jahre nach der Übernahme – firmierte das Unternehmen schließlich unter dem Namen Astragon um.
Die Astragon Group beschäftigt rund 100 Mitarbeiter und gehört damit zu den drei größten Arbeitgebern der Spieleindustrie in Nordrhein-Westfalen. Bekannt für Simulationstitel wie Police Simulator und Firefighting Simulator: Ignite, sicherte sich das Studio für Seafarer: The Ship Sim eine Förderung in Höhe von 1,8 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm für Games. Diese finanzielle Unterstützung ermöglichte die Entwicklung der maritimen Simulation bis zu ihrem aktuellen Early-Access-Start.
Der neu gegründete Betriebsrat konzentriert sich auf die Belegschaft am Standort Hamm. Seine Einrichtung spiegelt einen größeren Trend in der deutschen Spielebranche wider, wo sich die Zahl der Mitarbeitervertretungen in den letzten zwei Jahren mehr als verdoppelt hat.
Mit der Veröffentlichung von Seafarer: The Ship Sim beginnt für Astragon Development eine neue Phase unter der aktualisierten Marke. Die Gründung des Betriebsrats unterstreicht die wachsenden Bemühungen, die Mitarbeitervertretung im Unternehmen zu formalisieren. Gleichzeitig baut das Studio sein Simulationsportfolio weiter aus und passt sich an branchenweite Veränderungen in der Arbeitsplatzgestaltung an.






