27 April 2026, 14:32

Aldi Süd streicht 1.250 Jobs am Hauptsitz – IT-Abteilung besonders betroffen

Alte Visitenkarte mit schwarzem Hintergrund und Text "tech-up incorporated not for profit".

Aldi Süd streicht 1.250 Jobs am Hauptsitz – IT-Abteilung besonders betroffen

Aldi Süd kündigt Abbau von 1.250 Stellen am Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr an

Die Kürzungen betreffen vor allem die Digitalabteilung Aldi DX sowie das internationale Einkaufsteam. Zwangsentlassungen soll es nicht geben – stattdessen werden freiwillige Abfindungsprogramme angeboten.

Die Handelskette hatte Aldi DX im November 2024 ins Leben gerufen, um die Arbeitgebermarke zu stärken und im Rahmen des Projekts "AHEAD" ein einheitliches globales IT-System aufzubauen. Auf dem Höhepunkt beschäftigte die Sparte über 4.000 Mitarbeiter. Nun sollen mehr als 1.000 Stellen bei Aldi DX gestrichen werden, zusätzlich zu weiteren Einschnitten bei Aldi International Services.

IT-Bereich wird ausgedünnt, Outsourcing ausgebaut Aldi Süd wird künftig weniger eigene IT-Fachkräfte beschäftigen und stattdessen stärker auf externe Dienstleister setzen. Ab November 2025 wird die Zusammenarbeit mit Tata Consultancy Services (TCS) ausgeweitet. Abhijit Niyogi, ein Manager von TCS, umriss die Ziele deutlich: "Wir werden Aldi Süds Technologie vereinfachen und modernisieren, die Effizienz steigern und dem Unternehmen helfen, sich schneller an Marktveränderungen anzupassen."

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Durch die Umstrukturierung werden interne Teams künftig weniger IT-Projekte verantworten. Stattdessen übernimmt Tata Consultancy Services eine größere Rolle bei der Betreuung der technologischen Anforderungen von Aldi Süd. Betroffene Mitarbeiter erhalten die Möglichkeit, das Unternehmen mit einer Abfindung zu verlassen.

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