1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok nach sieben sieglosen Spielen
Irmengard Steinberg1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok nach sieben sieglosen Spielen
1. FC Köln trennt sich von Trainer nach schwacher Serie
Nach einer Reihe enttäuschender Ergebnisse hat der 1. FC Köln einen Trainerwechsel vollzogen. Nach sieben Spielen ohne Sieg wurde Lukas Kwasniok entlassen. Sein bisheriger Assistent René Wagner übernimmt nun interimistisch das Amt des Cheftrainers, während der Verein nach einer dauerhaften Lösung sucht.
Zuvor hatte es Berichte gegeben, wonach der Klub den ehemaligen Trainer von Eintracht Frankfurt, Dino Toppmöller, kontaktiert hatte. Die Verhandlungen kamen jedoch nicht voran, sodass Wagner vorerst die Verantwortung trägt.
Der Abschied von Kwasniok erfolgte nach einem 3:3 im Rhein-Derby gegen Borussia Mönchengladbach. Mit diesem Ergebnis verlängerte sich Kölns sieglose Serie auf sieben Partien – ein Absturz von Platz 7 nach dem 9. Spieltag auf Rang 15. Geschäftsführer Thomas Kessler begründete die Entscheidung mit der ausbleibenden Punkteausbeute und einer besorgniserregenden Leistungsverschlechterung.
Anschließend wandte sich der Verein an Dino Toppmöller, der zuvor Eintracht Frankfurt trainiert hatte. Erste Gespräche blieben jedoch informell. Toppmöller soll Bedingungen gestellt haben, darunter die Forderung, dass der 1. FC Köln den Klassenerhalt in der Bundesliga zunächst selbst sichern müsse, bevor er zusage. Letztlich lehnte er das Angebot ab – aus Kreisen des Vereins hieß es, er warte auf ein renommierteres Engagement.
Da keine Einigung zustande kam, beförderte Köln den Assistenztrainer René Wagner zum Interimschef. Wagner betonte seitdem seinen Willen, die Mannschaft in der ersten Liga zu halten. Bisher liegen keine Daten vor, die die Leistungen unter Wagner mit der Zeit vor Kwasnioks Entlassung vergleichen.
Bis auf Weiteres führt René Wagner den 1. FC Köln an, während der Kampf gegen den Abstieg weitergeht. Die Suche nach einem langfristigen Nachfolger gestaltet sich schwierig, nachdem die Verhandlungen mit Toppmöller gescheitert sind. Die unmittelbare Priorität des Teams bleibt, die Ergebnisse zu verbessern, um den Verbleib in der Bundesliga zu sichern.






